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Real droht Pokal-Aus: Benitez stellt gesperrten Profi auf

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Von Cadiz und Gerard Piqué verhöhnt  

Real peinlich: Benitez stellt gesperrten Profi auf

03.12.2015, 10:40 Uhr | sid

Real droht Pokal-Aus: Benitez stellt gesperrten Profi auf.   Peinlich für Rafa Benitez (re.): Real-Profi Denis Tscheryschew (li.) hätte im Pokalspiel gegen Cadiz nicht auflaufen dürfen. (Quelle: dpa)

Peinlich für Rafa Benitez (re.): Real-Profi Denis Tscheryschew (li.) hätte im Pokalspiel gegen Cadiz nicht auflaufen dürfen. (Quelle: dpa)

Real Madrid droht nach einem peinlichen Fauxpas die Disqualifikation im spanischen Pokal. Weil er einen nicht spielberechtigten Profi eingesetzt hat, könnte Real-Coach Rafael Benitez nun doch seinen Job verlieren.

Meister FC Barcelona ist hingegen locker in die nächste Runde marschiert. Barcas B-Elf bezwang im Viertrunden-Rückspiel den Drittligisten CF Villanovense 6:1 (2:1).

Der 3:1 (1:0)-Hinspielerfolg des spanischen Rekordmeisters Real beim FC Cadiz könnte wegen des Einsatzes des nicht spielberechtigten Denis Tscheryschew allerdings Makulatur sein.

Fehler fällt erst nach Tor von Tscheryschew auf

Der Russe hatte in der Vorsaison als Leihgabe an den FC Villarreal drei Gelbe Karten in der Copa del Rey kassiert und wäre damit in Reals Auftaktspiel der laufenden Saison gesperrt gewesen.

Dies fiel allerdings erst auf, nachdem Tscheryschew in der zweiten Minute das Führungstor für Real geschossen hatte. Dabei hatte Spaniens Verband RFEF die Sperre des Stürmers offiziell verkündet.

Benitez: "Ich wusste nichts davon"

"Davon wussten wir nichts. Villarreal und der Verband haben uns nicht gewarnt", sagte Benitez: "Als wir davon erfahren haben, haben wir ihn ausgewechselt, um unseren guten Willen zu demonstrieren", sagte Benitez. 

Emilio Butragueno, Reals Direktor für institutionelle Beziehungen, bestätigte Benitez' Darstellung. "Ich möchte betonen, dass auch Tscheryschew nichts von einer möglichen Sperre wusste", sagte er.

Im Netz lachte man sich schlapp über die Aktion von Benitez. Darunter auch Gerard Piqué vom Erzivalen Barca.

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