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WM-Affäre kommt DFB teuer zu stehen - Kanzlei stellt Rechnung

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Kanzlei stellt Rechnung  

Für den DFB wird Report zur WM-Affäre richtig teuer

27.05.2016, 17:31 Uhr | sid

WM-Affäre kommt DFB teuer zu stehen - Kanzlei stellt Rechnung. Aufklärungsarbeit: Die Affäre zur WM 2006 kommt den DFB teuer zu stehen. (Quelle: imago/Sven Simon)

Aufklärungsarbeit: Die Affäre zur WM 2006 kommt den DFB teuer zu stehen. (Quelle: imago/Sven Simon)

Das ist teuer geworden: Den Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat die externe Untersuchung der Affäre um die WM-Vergabe 2006 viel Geld gekostet. Wie der DFB mitteilte, belief sich die Rechnung der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer für ihren am 4. März veröffentlichten Untersuchungsbericht zur WM-Affäre insgesamt 5,11 Millionen Euro.

Zu den bereits 2015 gezahlten 2,21 Millionen Euro netto müsse der Verband weitere 2,9 Millionen Euro netto aufwenden, hieß es in der Mitteilung.

DFB will "Schlüsse ziehen"

"Für den DFB geht es wie auf dem Außerordentlichen Bundestag angekündigt jetzt darum, die Schlüsse aus der Untersuchung zu ziehen und beispielsweise ein effektives Compliance-System zu etablieren", sagte DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge.

Nach Abschluss des DFB sei die Kanzlei Freshfields derzeit noch mit der juristischen Prüfung beauftragt, ob sich aus den Vorgängen für den gemeinnützigen Verband möglicherweise Schadensersatzansprüche gegen den Verband ergeben könnten.

128.000 Emails ausgewertet

42 Anwälte hatten auf Basis des Prüfungsauftrags ab dem Herbst 2015 insgesamt 740 Aktenordner und 128.000 Emails ausgewertet sowie zahlreiche Befragungen durchgeführt. Allerdings ist weiterhin nicht vollends geklärt, wofür das WM-Organisationskomitee den strittigen Betrag von 6,7 Millionen Euro überwiesen hat.

Die WM-Affäre hatte unter anderem den damaligen OK-Vizepräsidenten Wolfgang Niersbach in Erklärungsnot gebracht. Am 9. November 2015 war zum DFB-Präsident aufgestiegene Niersbach von seinem Amt zurückgetreten.

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