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DFB: Grindel hofft auf Vertrag mit Löw bis zur EM 2020

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Grindel hofft auf Vertrag bis 2020  

Löw darf sich Zeitpunkt der Verlängerung aussuchen

12.09.2016, 10:51 Uhr | sid

DFB: Grindel hofft auf Vertrag mit Löw bis zur EM 2020. Verstehen sich prächtig: DFB-Präsident Reinhard Grindel (links) und Bundestrainer Joachim Löw. (Quelle: imago/Sven Simon)

Verstehen sich prächtig: DFB-Präsident Reinhard Grindel (links) und Bundestrainer Joachim Löw. (Quelle: Sven Simon/imago)

DFB-Präsident Reinhard Grindel hofft auf eine Vertragsverlängerung von Bundestrainer Joachim Löw bis mindestens zur EM 2020.

"Ich habe bereits vor der EURO gesagt, dass ich mir eine sehr langfristige Zusammenarbeit vorstellen kann. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Jogi Löw, wenn er über seine Zukunft sprechen möchte, stehe ich für Gespräche jederzeit bereit", sagte Grindel dem "kicker".

Zunächst sei die Titelverteidigung in Russland 2018 Löws großes Ziel, "aber ich könnte mir auch vorstellen, dass der EM-Titel 2020 für ihn eine besondere sportliche Herausforderung sein könnte", ergänzte Grindel.

Löw hat sich noch nicht entschieden

Den Zeitpunkt einer möglichen Verlängerung dürfe Löw bestimmen: "Mit Respekt vor unserem Weltmeister-Trainer soll Jogi Löw selbst entscheiden. Wenn es sein Wunsch wäre, erst unmittelbar nach der WM eine Entscheidung zu treffen, würde ich sagen: Dann machen wir es so. Er hat so viel geleistet, dass er auch das Recht dazu haben soll."

Löw hatte nach dem Halbfinal-Aus bei der EM in Frankreich einige Tage gezögert, bis er sich öffentlich zum DFB und seinem bis 2018 laufenden Vertrag bekannte. Vor dem Auftakt in die WM-Qualifikation in Oslo gegen Norwegen (3:0) sagte er, dass er derzeit noch nicht über die WM in Russland hinausdenke. "Das verbietet sich im Moment, das ist noch zu weit weg", sagte er.

Es gibt noch keinen Plan B

Beim DFB, ergänzte Grindel, gebe es aktuell "keinerlei Nachfolgediskussionen" bezüglich Löw, der seit 2006 im Amt ist. "Am Ende ist es nicht allein meine Entscheidung, sondern die des DFB-Präsidiums. Aber es ist klar: Oliver Bierhoff als Manager der Nationalmannschaft, Hansi Flick als DFB-Sportdirektor und ich wären diejenigen, die eine solche Entscheidung vorbereiten würden", sagte Grindel weiter.

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