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Fußball-WM: Schach-Genie Garri Kasparow ruft zu Boykott auf


Putin-Kritiker  

Schach-Genie Kasparow ruft zu WM-Boykott auf

31.03.2018, 16:13 Uhr | ako, sid , t-online.de

Fußball-WM: Schach-Genie Garri Kasparow ruft zu Boykott auf. Weltweit bekannt: Garry Kasparow sorgte lange Jahre als Schach-Weltmeister für Furore. (Quelle: Davor Puklave/PIXSELL)

Weltweit bekannt: Garry Kasparow sorgte lange Jahre als Schach-Weltmeister für Furore. (Quelle: Davor Puklave/PIXSELL)

Seit Jahren ist Ex-Schach-Star Garri Kasparow einer der größten Kritiker von Russlands Präsident Wladimir Putin. Nun hat er eine klare Forderung an Angela Merkel und Co.

Der Putin-Kritiker und ehemalige Schach-Weltmeister Garri Kasparow hat zu einem diplomatischen Boykott der Fußball-WM in seinem Heimatland Russland aufgerufen. "Verwehren wir Putin die Bestätigung und den Ruhm, die er so sehr begehrt, indem Regierungsvertreter der Weltmeisterschaft fernbleiben", schrieb Kasparow in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Der 54-Jährige gilt seit langen Jahren als Kritiker des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin.

Zuletzt hatten sowohl Großbritannien als auch Island angekündigt, keine Regierungsvertreter zur WM zu schicken. Australien erwägt diesen Schritt ebenfalls, die deutsche Regierung um Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich – zumindest offiziell – noch nicht entschieden. Grund für diese Maßnahmen war der Anschlag auf einen ehemaligen russischen Doppelagenten in Großbritannien, für den Russland verantwortlich sein soll. Russland weist die Vorwürfe zurück.

Kasparows Vorschlag für Merkel

"Putin besetzte die Krim, als er noch von Sotschi (Ort d. Olympischen Spiele 2014, Anm. d. Red.) beflügelt war. Ihm bei der Weltmeisterschaft einen weiteren solchen Höhenflug für sein Selbstbewusstsein zu verwehren, ist nicht bloß eine rein symbolische Handlung: Es ist ein Weg, Putin zu zeigen, dass die Welt zusieht und dass in Zukunft russische Angriffe nur noch auf dem Spielfeld geduldet werden", schrieb Kasparow.

Als Sportler sei er zwar gegen ein komplettes Fernbleiben der Athleten, "ich bin jedoch für den politischen Boykott des Regimes, das für diese Handlungen verantwortlich ist", hieß es in dem Beitrag weiter.

Verwendete Quellen:
  • sid

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