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Fußball: Routiniers, Verletzte und eine Fiesta bei den Mexikanern


Vorbereitung der "El Tri"  

Routiniers, Verletzte und eine Fiesta bei den Mexikanern

13.06.2018, 13:17 Uhr | dpa

Fußball: Routiniers, Verletzte und eine Fiesta bei den Mexikanern. Zuletzt von ihrer Topform weit entfernt trainieren die Mexikaner fleißig für das Spiel gegen Deutschland.

Zuletzt von ihrer Topform weit entfernt trainieren die Mexikaner fleißig für das Spiel gegen Deutschland. Foto: Eduardo Verdugo/AP. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Als sei der Auftakt nicht schon schwer genug. Vor dem Gruppenduell mit Fußball-Weltmeister Deutschland am Sonntag in Moskau bestimmte in Mexiko eine Party der Nationalspieler die Schlagzeilen und lenkte von der sportlichen WM-Vorbereitung ab.

El Tri präsentiert sich dennoch selbstbewusst und hat hohe Ziele. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur mexikanischen Nationalmannschaft.

Wie lief die Vorbereitung?

Die Mexikaner waren zuletzt weit von ihrer Topform entfernt. Im letzten Testspiel vor der Abreise nach Russland unterlag El Tri der dänischen Nationalmannschaft in Kopenhagen 0:2. Zuvor gab es einen dürftigen 1:0-Sieg gegen Schottland und ein 0:0 gegen Wales. Allerdings probierte Coach Juan Carlos Osorio, der für seine Experimente bekannt ist, in den Partien viel aus und verzichtete immer wieder auf zahlreiche Stammspieler. Noch mehr als die mauen sportlichen Auftritte sorgte ein weiteres Thema in Mexiko für Aufregung.

Was hat es mit der Party-Affäre auf sich?

Am Abend eines trainingsfreien Tages der Vorbereitung sollen die Mexikaner Medienberichten aus der Heimat zufolge extrem ausschweifend gefeiert haben. Die Zeitschrift "TV Notas" schrieb von 30 Escort-Damen, die an der Fiesta teilgenommen haben sollen. Alles Unsinn, beteuert Mexikos Stürmer Chicharito. "Es gab niemals Escorts!", sagte der frühere Leverkusener. Er habe mit seinen Teamkollegen und weiteren Gästen lediglich seinen 30. Geburtstag gefeiert. Chicharito hofft, dass sich das Thema damit erledigt hat.

Wo liegen die Stärken und Schwächen Mexikos?

Die Mexikaner sind eingespielt und verfügen über große Erfahrung. Der Kern des Teams spielt schon lange zusammen und kennt sich gut. Für Altstar Rafael Márquez ist es bereits die fünfte WM-Teilnahme, Keeper Guillermo Ochoa und Kapitän Andrés Guardado sind zum vierten Mal dabei. In der Offensive verfügt Mexiko mit Rekordtorschütze Chicharito und dem schnellen Youngster Hirving Lozano über zwei sehr gefährliche Angreifer. In der Defensive ist El Tri mitunter anfällig - was auch der zumeist sehr offensiven Spielweise geschuldet ist.

Auf welche Spieler sollte man besonders achten?

Lozano könnte einer der Shootingstars der WM werden. Der 22 Jahre alte schnelle Außenstürmer startete in der abgelaufenen Saison bei der PSV Eindhoven richtig durch, erzielte 17 Ligatore und trug damit maßgeblich zum Titelgewinn seines Teams in der niederländischen Eredivisie bei. Aus der Bundesliga sind die beiden Frankfurter Carlos Salcedo und Marco Fabián dabei.

Sind alle wichtigen Spieler fit?

Nein. Verteidiger Diego Reyes hat seine Muskelverletzung im Oberschenkel nicht rechtzeitig auskuriert und fällt für die WM aus. Der 25-Jährige vom FC Porto wird durch Erick Gutiérrez vom mexikanischen Club CF Pachuca ersetzt. Schon länger steht fest, dass Reyes' Abwehrkollege Néstor Araujo ebenfalls verletzt fehlt. Die kurz vor der Reise nach Russland noch angeschlagenen Héctor Moreno (30) und Mittelfeldspieler Guardado (31) trainieren wieder mit der Mannschaft und sind einsatzbereit.

Wie viel trauen sich die Mexikaner bei der WM zu?

Sehr viel. Sechsmal in Serie war für El Tri bei Weltmeisterschaften zuletzt im Achtelfinale Schluss. Diesmal soll es weiter gehen. "Wir werden unser Bestes geben, um ins Finale einzuziehen und sogar die Weltmeisterschaft zu gewinnen", sagte Chicharito. Gegen Deutschland hofft sein Team auf eine gelungene Revanche für die 1:4-Niederlage im Confed-Cup-Halbfinale im vergangenen Jahr. "Wir wollen den Stachel aus dem Confederations Cup ziehen", sagte Torwart Guillermo Ochoa.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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