Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Nationalmannschaft >

Fußball: DFB will Erdogan-Affäre nach WM aufklären

Fußball  

DFB will Erdogan-Affäre nach WM aufklären

16.06.2018, 07:04 Uhr | dpa

Fußball: DFB will Erdogan-Affäre nach WM aufklären. Bemühen sich um Aufklärung in der Erdogan-Affäre: DFB-Boss Reinhard Grindel (l) und Vize Rainer Koch.

Bemühen sich um Aufklärung in der Erdogan-Affäre: DFB-Boss Reinhard Grindel (l) und Vize Rainer Koch. Foto: Socrates Baltagiannis. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund will die Erdogan-Affäre von Mesut Özil und Ilkay Gündogan und ihre Folgen nach der Fußball-WM in Russland aufklären.

"Natürlich werden auch die Fragen, die aufgekommen sind rund um dieses Foto mit Ilkay Gündogan und Mesut Özil nach der Weltmeisterschaft auch noch gestellt werden", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch bei einem Besuch des Goethe-Instituts von Moskau. "Und diese Fragen verdienen dann auch eine Antwort."

Die DFB-Spitze um Präsident Reinhard Grindel hatte am Freitag das deutsche Fanlager in der russischen Hauptstadt besucht - auch dort waren die Fotos der beiden Premier-League-Profis mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ein Thema. Dadurch seien "viele Gefühle angesprochen worden bei sehr, sehr vielen Menschen in Deutschland", sagte Koch. "Das haben wir auch im Fanlager erkannt."

Der Verbandsvize verglich die Situation vor Turnierstart in einer längeren Metapher mit einer "großen, noch nicht vollständig geklärten Streitfrage" in einer Familie, deren Kinder vor einer Examensprüfung stehen. "Dann wird jeder Vater, jede Mutter sagen: Jetzt wollen wir erst eine Umgebung schaffen, dass sich die Kinder voll auf die Uni konzentrieren können, um eine gute Note zu erzielen", sagte Koch.

Die deutsche Nationalmannschaft startet am Sonntag (17.00 Uhr) in Moskau gegen Mexiko in die WM. "Ich will ganz generell sagen, dass unsere Fans absolut den Sport am Sonntag im Mittelpunkt sehen und ohne Ausnahme hinter der Mannschaft stehen", berichtete Grindel von dem Treffen mit den Anhängern des Nationalteams.

Seine Aussage, dass die Ursachen der jüngsten Pfiffe von deutschen Fans gegen Gündogan "wesentlich tiefer" liegen und über die Spieler hinausgehen, erläuterte Grindel mit dem Hinweis auf die gesamtgesellschaftliche Situation. "Ich glaube, dass die aktuellen innenpolitischen Vorgänge in Deutschland zeigen, dass offenbar die Politik bei dem Thema Integration sieht, dass die Bevölkerung die Erwartung hat, dass man hier eindeutig handelt", sagte der DFB-Chef.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Haushaltsgeräte von Samsung kaufen & Prämie sichern
jetzt auf otto.de
Anzeige
Dein Wunschmix: Daten, MIN/SMS wie du es brauchst
Prepaid wie ich will von congstar
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal