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Deutscher Coach: Trainer Schäfer kritisiert Stadion-Verbot für Frauen im Iran

Deutscher Coach  

Trainer Schäfer kritisiert Stadion-Verbot für Frauen im Iran

19.12.2018, 11:47 Uhr | dpa

Deutscher Coach: Trainer Schäfer kritisiert Stadion-Verbot für Frauen im Iran. Der deutsche Fußballtrainer Winfried Schäfer wünscht sich Frau in den iranischen Stadien.

Der deutsche Fußballtrainer Winfried Schäfer wünscht sich Frau in den iranischen Stadien. Foto: Farshid-Motahari Bina. (Quelle: dpa)

Teheran (dpa) - Der im Iran arbeitende Fußballtrainer Winfried Schäfer hat den Iran wegen des Stadionverbots für Frauen kritisiert.

"Ich habe mehrmals über den Grund des Stadionverbots für Frauen nachgefragt und keiner konnte mir genau sagen, was das Problem eigentlich ist", sagte Schäfer in einem Interview der Nachrichtenagentur Isna. Frauen in Stadien seien seiner Meinung nach sowohl für den iranischen Fußball als auch für die Frauen vom Vorteil. "Herr Minister, öffnen Sie doch endlich die Stadiontore (für Frauen) ... es ist an der Zeit dieses Verbot aufzuheben", appellierte Schäfer an Sportminister Sportminister Massud Soltanifar.

Schäfer, dessen Vertrag bei Esteghlal im Mai diesen Jahres um zwei Jahre verlängert wurde, hatte sich bis jetzt mit sportpolitischen Äußerungen immer zurückgehalten. Aber vor einem Spiel seiner Mannschaft in Süd-Iran habe er im Hotel junge iranische Frauen getroffen, die ihm unter Tränen erzählt hätten, wie gerne sie die Spiele im Stadion live verfolgen würden - aber nicht dürfen. Das habe ihn emotional tief berührt.

Das fast vierzigjährige Stadionverbot für Frauen ist seit Jahren ein hitziges Diskussionsthema im Iran. Der erzkonservative Klerus im Land ist der Ansicht, dass islamische Frauen bei den Spielen mit frenetischen männlichen Fans und vulgären Slogans nichts zu suchen hätten. Außerdem ist Generalstaatsanwalt Mohamed Dschafar Montaseri der Auffassung, dass es für Frauen im Islam eine "Sünde" sei auf dem Spielfeld "halbnackte Männer" zu sehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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