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Lothar Matthäus wird nicht iranischer Nationaltrainer

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Iran  

Matthäus wird wohl nicht iranischer Nationaltrainer

24.01.2008, 13:57 Uhr | dpa

Lothar Matthäus (Foto: dpa)Lothar Matthäus (Foto: dpa) Lothar Matthäus kommt einmal mehr als Coach nicht zum Zug. Der Fußball-Verband des Iran will Javier Clemente als Nationaltrainer verpflichten. Verbandssprecher Mehdi Taj bestätigte der Nachrichtenagentur ISNA, dass dem spanische Coach am Donnerstag von der Fußball-Föderation des Iran (FFI) ein Dreijahresvertrag angebotenen wurde. Clemente selbst sagt: "Die Sache ist noch nicht entschieden. Es gibt noch einige Dinge zu klären." Dennoch läuft alles auf den Spanier hinaus. Tags zuvor hatte ein FFI-Offizieller der Nachrichtenagentur Mehr bestätigt, dass Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus der Wunschkandidat des iranischen Verbandes sein soll.

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Gehalt gab den Ausschlag

Der deutsche Rekord-Internationale hatte sich daraufhin gesprächsbereit gezeigt. "Ich habe von dieser Nachricht gehört. Es gibt dazu bislang aber nichts zu sagen, da noch kein persönlicher Kontakt bestand. Grundsätzlich höre ich mir aber natürlich alles an", hatte Matthäus der Tageszeitung "Die Welt" gesagt. Matthäus ist seit seiner Trennung von Red Bull Salzburg im Juni 2007, wo er Giovanni Trapattoni als Co-Trainer diente, ohne Job. Auch Christoph Daum (1. FC Köln) war bis zuletzt als Kandidat des Iran gehandelt worden, der unbedingt einen ausländischen Coach unter Vertrag nehmen wollte. Taj wies nun darauf hin, dass Clementes finanzielle Vorstellungen unter denen der anderen Bewerber um den Nationaltrainer-Posten liegen sollen.

Debüt am 6. Februar

Clemente hatte von 1992 bis 1998 die spanische Auswahl gecoacht und wurde nach dem Scheitern in der EM-Ausscheidung Anfang Dezember als Nationaltrainer Serbiens abgelöst. Der 57 Jahre alte Baske soll in der nächsten Woche erstmals nach Teheran kommen. Sein Debüt als Nationalcoach des Iran, der derzeit noch von zwei einheimischen Assistenztrainern betreut wird, soll der Iberer beim ersten WM-Qualifikationsspiel gegen Syrien am 6. Februar in Teheran geben.

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