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Johann Cruyff verzichte wegen Entführungsversuch auf Fußball-WM in Argentinien

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Fussball - WM 1978  

Cruyff: WM-Verzicht 1978 wegen Entführungsversuch

16.04.2008, 13:23 Uhr | dpa

Hollands großer Fußballstar in den 70er Jahren: Johan Cruyff (Foto: imago)Hollands großer Fußballstar in den 70er Jahren: Johan Cruyff (Foto: imago) Der frühere Fußballstar Johan Cruyff hat enthüllt, dass er vor der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien beinahe Opfer einer Entführung geworden wäre. Der Zwischenfall in seiner Wohnung in Barcelona im Jahr 1977 habe maßgeblich dazu beigetragen, dass er auf eine Teilnahme an der WM verzichtet habe, sagte der Niederländer dem spanischen Sender "Catalunya Ràdio". Cruyff absolvierte damals seine letzte Spielzeit als Profi in Diensten des FC Barcelona.

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Monatelang unter Polizeischutz

Johan Cruyff, erfolgreich als Spieler und Trainer mit Ajax Amsterdam und dem FC Barcelona (Foto: imago)Johan Cruyff, erfolgreich als Spieler und Trainer mit Ajax Amsterdam und dem FC Barcelona (Foto: imago) "Man hielt mir ein Gewehr an den Kopf, meine Frau war gefesselt, und unsere Kinder mussten all das miterleben", sagte der Niederländer laut Presseberichten. Aufgrund dieses Zwischenfalls sei sein Wohnhaus monatelang unter Polizeischutz gestellt worden. Die Kinder seien auf dem Weg zur Schule von Leibwächtern bewacht worden. "In solchen Momenten zählen andere Werte im Leben", sagte Cruyff.

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Wahrer Grund für WM-Verzicht

Er widersprach damit den damaligen Berichten, wonach die Familie seiner Frau ihn zu einem WM-Verzicht gedrängt haben soll. Er machte keine Angaben darüber, wie er sich aus der Gewalt der Kidnapper befreien konnte. Die Niederlande gelangten 1978 bis ins WM-Finale, verloren aber das Endspiel gegen den Gastgeber Argentinien 1:3 nach Verlängerung.

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