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Transfermarkt: AC Mailand lässt Kaká wohl ziehen

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Italien - Serie A  

Milan lässt Kaká wohl ziehen

04.06.2009, 13:10 Uhr | sid

Das Objekt der Begierde: Milans Mittelfeldstar Kaká. (Foto: dpa)Das Objekt der Begierde: Milans Mittelfeldstar Kaká. (Foto: dpa) Der Wechsel des brasilianischen Fußballstars Kaká vom AC Mailand zu Real Madrid scheint perfekt zu sein. Die Klubbosse des italienischen Renommierklubs gaben zu, dem "unmoralischen Angebot" des spanischen Rekordmeisters wohl nicht widerstehen zu können.

"Wir können uns nicht erlauben, 70 Millionen Euro zu verlieren. Hinter Kakás Transfer stehen ausschließlich wirtschaftliche Motivationen. Wir haben alle ein Herz, doch wenn das Angebot derart hoch ist, muss sich auch ein großes Herz mit Zahlen auseinandersetzen", sagte Milans Geschäftsführer Adriano Galliani der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

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Steigt Chelsea aus dem Poker aus?

Im Februar hatte Milan noch ein Angebot von Manchester City für den ehemaligen Weltfußballer in Höhe von offiziell 110 Millionen Euro ablehnen müssen. "Damals wollte Kaká nicht gehen, diesmal wäre er mit einem Wechsel zu Real einverstanden", sagte Galliani. Diese Aussage legt den Verdacht nahe, dass der FC Chelsea, der in den Poker um den 27-Jährigen mit der Rekordablöse von 80 Millionen Euro eingestiegen war, aus dem Rennen ist.

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Milan-Klubbesitzer und Regierungschef Silvio Berlusconi wollte sich zum bevorstehenden Sensations-Transfer nicht konkret äußern. "Ich werde mich mit Kaká erst am Montag treffen", sagte der Premierminister lediglich. Einen Ausverkauf beim italienischen Vizemeister soll es laut Galliani aber nicht geben: "Wir verkaufen Kaká, es wird aber ein großer Stürmer kommen." Namen wollte er nicht nennen, nur einen Transfer von Cristiano Ronaldo von Manchester United schloss er aus. Real habe finanziell und wirtschaftlich einfach die besseren Voraussetzungen, erklärte Galliani und warnte vor einem Niedergang des italienischen Vereinsfußballs: "Die Wurzel des Problems ist rein wirtschaftlich. Italien hat an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Die Serie A muss kämpfen, um sich nicht von anderen Meisterschaften überragen zu lassen."

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