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Inter Mailand erhöht im Mourinho-Poker

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Italien - Inter Mailand  

Inter Mailand erhöht im Mourinho-Poker

25.05.2010, 17:52 Uhr | sid, sid

Inter Mailand erhöht im Mourinho-Poker. Der Wechselpoker um José Mourinho geht in die nächste Runde. (Foto: imago)

Der Wechselpoker um José Mourinho geht in die nächste Runde. (Foto: imago)

Champions-League-Sieger Inter Mailand hat im Wechselpoker um Startrainer José Mourinho zu Real Madrid nochmals seine Forderungen erhöht. Um den Startrainer ziehen zu lassen, verlangt Inters Vereinspräsident Massimo Moratti die Zahlung einer Ablöse von 16 Millionen Euro. Außerdem fordert Moratti, dass Real auch den portugiesischen Mittelfeldakteur Ricardo Quaresma übernimmt.

Für den 26-jährigen Offensivspieler, der auf Mourinhos Wunsch zu Inter gewechselt war, hatten die Italiener 24 Millionen Euro gezahlt. Mourinho verlangt, dass der brasilianische Abwehrspieler Maicon mit ihm nach Madrid wechselt. Der komplette Transfer würde die "Königlichen" insgesamt 35 Millionen Euro kosten, berichtet die italienische Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport. Reals Manager trafen in Mailand ein, um über die Ablöse zu verhandeln. Die Gespräche könnten bis Freitag dauern, berichtet das Blatt.

Mourinho: "Die Sache wird in Ordnung gehen"

Mourinho selbst betrachtet seinen Wechsel zu den Spaniern jedenfalls nur noch als eine Formsache. Nach dem Gewinn der Champions League mit Inter Mailand sagte der Fußballtrainer dem portugiesischen Fernsehsender TVI: "Mein Manager Jorge Mendes hat mit den Verantwortlichen (von Real) verhandelt, und die Dinge sind praktisch in die Wege geleitet worden." Der Portugiese zeigte sich zuversichtlich: "Ich denke, die Sache wird in Ordnung gehen. Ich will noch die entscheidenden Leute kennenlernen und sehen, wie die Stimmung ist. Ich will wissen, was man von mir erwartet, und so verhindern, dass es unangenehme Überraschungen gibt, wenn ich meine Arbeit aufnehme." Jedenfalls hat er nach Berichten italienischer Medien bereits sein Büro geräumt und sich von der Mannschaft verabschiedet.

Nachfolger in der Warteschlange

Unterdessen hat Inter einen Nachfolger ins Visier genommen: den früheren Weltklassespieler Sinisa Mihajlovic. "Er ist ein Trainer mit Charakter, der bei den Spielern angesehen ist. Wir können keine Kopie Mourinhos unter Vertrag nehmen, das wäre der größte Fehler. Man muss einen Trainer finden, der die Mannschaft gut organisieren kann, der eine starke Persönlichkeit hat, aber kein Hampelmann Mourinhos ist", sagte Präsident und Klubbesitzer Massimo Moratti. Der Serbe Mihajlovic trainiert derzeit den Serie-A-Klub Cagliari Calcio, von 2006 bis 2008 war er unter Roberto Mancini Inters Co-Trainer.

Noch ist nichts entschieden

"Der neue Trainer muss eine vertrauenswürdige Person sein. Er nimmt eine starke Gruppe in die Hand, man kann nicht zu viel riskieren", sagte Moratti. Er habe allerdings noch keinen Entschluss gefasst. Mourinho wurde derweil vom Klubchef für seine Spielchen der vergangenen Wochen kritisiert. "Der Moment war nicht der Beste, weil auch die Spieler Zeitungen lesen und ich auch. Über das Thema Real hat es niemals einen direkten Dialog und nicht einmal einen Versuch gegeben, mit mir darüber zu sprechen. Ich wollte nicht eingreifen, weil ich darauf Wert legte, die Saison gut abzuschließen", sagte Moratti.

Der Titel hat seinen Preis

Beim Thema Ablöse ist der schwerreiche Öl-Unternehmer nicht gesprächsbereit, denn Inter zahlt für den Triumph in der Königsklasse 23 Millionen Euro Prämien. Allein Samuel Eto'o erhält einen vertraglich festgelegten Bonus von fünf Millionen Euro. Alle Inter-Mitarbeiter bekommen für Mai ein doppeltes Gehalt.

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