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Schwere Krawalle bei Istanbul-Derby in Gladbach

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Schwere Krawalle bei Istanbul-Derby in Gladbach

22.07.2010, 09:26 Uhr | dpa, t-online, t-online.de, dpa

Schwere Krawalle bei Istanbul-Derby in Gladbach. Türkische Fans feiern das Derby zwischen Fenerbahce und Galatasaray auf ihre Weise. (Foto: imago)

Türkische Fans feiern das Derby zwischen Fenerbahce und Galatasaray auf ihre Weise. (Foto: imago)

Krawalle beim Derby: Während des Testspiels der Istanbuler Spitzenvereine Galatasaray und Fenerbahce ist es in Mönchengladbach zu schweren Ausschreitungen gekommen. Während der Partie vor 34.000 Zuschauern im Borussia-Park wurden mehrfach Feuerwerkskörper gezündet. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer musste die Partie nach einer halben Stunde wegen dichter Rauchschwaden sogar für zehn Minuten unterbrechen.

Nach Polizeiangaben erlitt eine 19 Jahre alte Besucherin am gesamten Rücken Verbrennungen dritten Grades. Bei diesem Verbrennungsgrad kann sich die Haut nicht mehr wiederherstellen. Von leichteren Brandverletzungen waren zwei weitere Personen betroffen. Die Polizei nahm mehrere Verdächtige fest, die mit Feuerwerkskörpern hantiert haben sollen.

Fußball gespielt wurde auch

Auch sportlich gab es etwas zu vermelden. Fenerbahce, das nach einer Gelb-Roten Karte gegen Selcuk Sahin (14.) über 75 Minuten lang in Unterzahl agieren musste, gewann das Derby mit 1:0 (1:0) durch einen Treffer von Andre Dos Santos nach einer halben Stunde. Galatasaray bereitet sich derzeit im niederländischen Venlo auf die nächste Saison vor, Fenerbahce trainiert im belgischen Genk.

Auch beim 1. FC Köln gibt es Zoff

Fußballerische Magerkost und filmreife Jagdszenen gab es beim Testspiel des 1. FC Köln gegen Saudi Al Hilal. Der einzige (negative) Höhepunkt des Spiels, das 0:0 endete, gab es in der ersten Halbzeit. Wie der "Kölner Express" berichtet, gab Martin Lanig seinem Gegenspieler im Vorbeilaufen "eine mit". Dieser revanchierte sich prompt, indem er Lanig von hinten ansprang und schlug. "Es war ein Foul von mir, aber er hat dann die Nerven verloren", sagte der Ex-Stuttgarter.

Mondragon rennt in Badeschlappen auf den Platz

Die Keilerei ging dann allerdings erst richtig los. Emmanuel Petit eilte seinem Mannschaftskameraden zur Hilfe, schleppte Alfreedi im Schwitzkasten zur Seite und wurde daraufhin selbst von mehreren saudischen Spielern attackiert. Einer der Akteure boxte dabei wild um sich. Der verletzte Torwart Faryd Mondragon rannte in Badelatschen auf dem Platz, Michael Henke und Trainer Zvonimir Soldo gesellten sich ebenfalls zu dem kämpfenden Rudel. Das Chaos war perfekt, und wurde durch den Einsatz zweier breitschultriger Kölner Fans, die Oberkörper frei den Platz stürmten, komplettiert.

Für Soldo ist alles halb so wild

"Solche Sachen passieren, wenn Spieler müde sind", erklärte FC-Trainer Soldo: "Es ist ja nichts Schlimmes passiert." Bedanken kann sich Lanig bei der Schiedsrichterin Tanja Schett aus Österreich, die auf Rote Karten verzichtete und die Trainer lediglich aufforderte, die Streithähne auszuwechseln. Der Auslöser der Tumulte musste sich allerdings eine lautstarke Standpauke von Al Halil-Trainer Erik Gerets anhören, der sich jedoch am Ende auch wieder beruhigt hatte und seinen Trainer-Kollege Soldo herzlich umarmte.

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