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Serie A: Spieler drohen mit Streik

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Italien - Serie A  

Spieler drohen mit Streik

29.03.2011, 10:58 Uhr | dpa, dpa

Serie A: Spieler drohen mit Streik. Juventus Turin und der AC Mailand hatten sich bereits auf einen Wechsel verständigt. Doch Fabio Grosso wollte nicht weg. Jetzt sollen die Regeln geändert werden. (Foto: imago)

Juventus Turin und der AC Mailand hatten sich bereits auf einen Wechsel verständigt. Doch Fabio Grosso wollte nicht weg. Jetzt sollen die Regeln geändert werden. (Foto: imago)

Die Klubs der Serie A wollen die Rechte der Spieler bei Transfers einschränken. Dagegen protestieren die Kicker und drohen sogar damit, am nächsten Spieltag nicht aufzulaufen. Am 22.September droht somit ein Streik.

Juventus Turins Anwalt Michele Briamonte hatte die Reform der Transferregeln erarbeitet, die von allen Serie A-Klubs übernommen wurde. Am kommenden Montag wollen die Vereine sie auf einer Sitzung des Fußballverbands in Rom offiziell vorschlagen. Der Präsident der italienischen Fußballergewerkschaft (AIC), Sergio Campana, wird die geplante Reform ablehnen.

Diese sieht vor, dass sich die Profis einem Wechsel nicht mehr verweigern dürfen, wenn sie dadurch keine finanziellen Einbußen erleiden und der neue Klub sportlich ähnlich stark einzuschätzen ist. Sollte der Spieler den Transfer dennoch ablehnen, soll der Verein den Spielervertrag mit sofortigen Wirkung kündigen können. Der Fußballer bekäme dann nur noch eine Entschädigungszahlung in Höhe von 50 Prozent seines bis zum Vertragsende vereinbarten Spielergehalts.

Grosso verweigerte Wechsel zu Juve

Hintergrund der angestrebten Reform sind einige Transferprobleme in diesem Sommer. So weigerte sich beispielsweise Weltmeister Fabio Grosso von Juve zum AC Mailand zu wechseln, obwohl sich die Klubs einig waren und dem Verteidiger durch den Vereinswechsel weder ein finanzieller, noch ein sportlicher Abstieg gedroht hätte.

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