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Niederlande: Hoher Medikamentengebrauch im Profi-Fußball

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Fußball-Profis über Nebenwirkungen nicht informiert

05.10.2010, 14:40 Uhr | sid, sid

Niederlande: Hoher Medikamentengebrauch im Profi-Fußball. Tabletten sind im niederländischen Profi-Fußball an der Tagesordnung. (Foto: imago)

Tabletten sind im niederländischen Profi-Fußball an der Tagesordnung. (Foto: imago)

Han Inklaar, ein ehemaliger Arzt des Niederländischen Fußballverbandes (KNVB) schlägt Alarm. Seiner Studie zufolge nimmt jeder vierte niederländische Profifußballer regelmäßig Schmerztabletten und Entzündungshemmer ein. Demnach kommen 27 Prozent der Spieler nicht mehr ohne Tabletten aus, insbesondere an Spieltagen. Basis für die Untersuchung waren Angaben der Fußballer aus Anti-Doping-Formularen.

Für den Wissenschaftler hat die Studie eine enorme Brisanz. Die Mehrheit der Profis war weder über mögliche Nebenwirkungen informiert, noch an diesen interessiert. Doch eine Gefahr besteht: Bei übermäßiger Einnahme von Medikamenten kann es zu Magengeschwüren und Nierenerkrankungen kommen.

Erschreckende Einblicke in den Profi-Fußball

Je wichtiger das Spiel, desto mehr Tabletten werden genommen. Die Bestätigung aus dem Lager der Profis kam vom Mannschaftsarzt von Ajax Amsterdam, Edwin Goedhart: "Die Medikamentierung wird ausschließlich aus medizinischen Gründen angeordnet. Gesundheitliche und sportliche Interessen werden abgewogen. So kann es vorkommen, dass ein Spieler für ein Champions-League-Spiel eine höhere Dosis entzündungshemmende und schmerzstillende Medizin erhält als für ein normales Meisterschaftsspiel", sagte Goedhar.

Der KNVB hat erste Konsequenzen gezogen. Im Auftrag des Verbandes soll Professor Frank Backx von der Universität Utrecht die Untersuchungen fortsetzen.

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