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Brasilianischer Fußballprofi täuscht eigene Entführung vor

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Brasilianischer Profi täuscht Kidnapping vor

07.01.2011, 22:23 Uhr | sid, sid

Brasilianischer Fußballprofi täuscht eigene Entführung vor. Hände hoch: Fußball-Profi Somalia hat sich eine irre Geschichte ausgedacht. (Foto: imago)

Hände hoch: Fußball-Profi Somalia hat sich eine irre Geschichte ausgedacht. (Foto: imago)

Da hat sich der brasilianische Profi Somalia aber etwas einfallen lassen - und sich reichlich Ärger eingehandelt. Der Fußballer täuschte nach einem Bericht der Polizei seine eigene Entführung vor, um das Training bei seinem Klub Botafogo Rio de Janeiro zu umgehen. So sei er in seinem Auto von einem bewaffneten Mann bedroht worden und von diesem zu einer zweistündigen Fahrt durch Rio de Janeiro genötigt worden.

Beim Polizeiverhör verstrickte sich Somalia allerdings in Widersprüche, was die Zweifel der Ermittler an seiner Aussage wachsen ließen.

Kameras überführen den Schwindler

Es stellte sich dann sehr schnell heraus, dass sich Aufnahmen einer Überwachungskamera in der Wohnanlage Somalias nicht mit dessen Aussagen deckten. Die Videoaufnahmen zeigen, wie der Spieler gegen 4.00 Uhr morgens nach Hause kam. Um 8.46 Uhr hetzte Somalia dann in den Fahrstuhl, das Training hatte zu dieser Zeit bereits begonnen. Deutlich erkennbar mit Goldkette und Uhr ging es dann noch mal rauf in die Wohnung und anschließend ohne Schmuck runter in die Garage zu seinem Auto.

Nur wenige Minuten später sucht Somalia eine Polizeiwache auf, berichtet, dass er sich zwei Stunden in den Händen von Kidnappern befunden habe und diese ihm den Schmuck geraubt hätten.

Es droht Gefängnis

Den Spieler erwartet nun eine Anklage wegen Falschaussage und Vortäuschung einer Straftat. Ihm drohen bei einer Verurteilung bis zu sechs Monate Gefängnis. Somalias Klub Botafogo kündigte zudem an, eine saftige Geldstrafe zu verhängen.

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