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Englische Presse verspottet Jens Lehmann

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Englische Presse verspottet Jens Lehmann

18.03.2011, 16:13 Uhr | sid, sid

Englische Presse verspottet Jens Lehmann. Jens Lehmann bekommt von der englischen Presse sein Fett weg. (Foto: imago)

Jens Lehmann bekommt von der englischen Presse sein Fett weg. (Foto: imago)

Jens Lehmann hat die Szene schon genau vor Augen, wahrscheinlich x-mal durchgeträumt. London, Fulham, Stevenage Road, Stadion Craven Cottage, 22. Mai 2011. Der FC Arsenal wird englischer Fußball-Meister, im Tor steht: Jens Lehmann. "Ich hoffe, wir werden Meister, und Arsene Wenger lässt mich im letzten Spiel für 20 Minuten ran", sagte Lehmann dem Fachmagazin "Kicker". Am Samstag sitzt der ehemalige Nationaltorhüter erstmals wieder bei den Gunners auf der Bank.

Angesichts der Vorgeschichte war es eine mittlere Sensation, dass Lehmann zurückkehrt - zurückkehren darf. Auch für den Torhüter a.D. selbst. Die Sache habe "eine Eigendynamik bekommen", die "total überraschend" kam.

Presse spricht von "Verzweiflungstat"

Wohl auch, weil Jens Lehmann von Wenger einst auf die Bank verbannt worden war; hinter den Spanier Manuel Almunia, hinter dem er sich nun wieder einreiht. Diesmal allerdings bereitwillig. Die englische Presse sparte nicht mit Sarkasmus. Und der war, wie von der Yellow Press nicht anders zu erwarten war, drastisch. Von einer "Farce" und "Verzweiflungstat" war da die Rede. Auch der Klassiker "shock return", bestens übersetzt mit "Sensationsrückkehr", war zu lesen. Mit spitzem Hinweis auf Jens Lehmanns Alter, versteht sich.

Die Tageszeitung Sun, schärfste Zunge Englands, begann ihren Text mit: "Der Deutsche, der seine Karriere eigentlich beendet hat und seinen Konkurrenten Almunia hasst, ..."

Lehmann: "Rivalität ist drei Jahre her"

Doch diesmal muss Almunia keine Attacken aus der zweiten Reihe befürchten. Ganz anders als damals. Bei jeder Gelegenheit, in jedem Interview ließ Lehmann keinen Zweifel, dass er seinen Konkurrenten für einen Fliegenfänger hält. "Die Rivalität ist drei Jahre her. Ob Almunia im Tor steht oder wer auch immer, ich werde ihm helfen. Ich weiß, dass ich der Mann für die Bank bin", sagte Lehmann nun.

Wenger lobt Lehmann

Die Presse allerdings sieht ihre Chance gekommen, nach der "bizarren Entscheidung am Ende von albtraumhaften Wochen" die alte Fehde zu beleben. Genüsslich kramte die Sun ein Zitat Almunias aus dem Jahr 2008 hervor. "Es ist wundervoll", hatte der Spanier fast gezischt, "jemanden hier zu haben, der mich hasst." Arsene Wenger befürchtet keinen Torhüter-Zoff. "Ich bin darüber sehr glücklich. Wenn Jens im Training ist, ist er motiviert wie immer. Wenn er spielen muss, wird seine Motivation von entscheidender Bedeutung sein", sagte der Teammanager.

Mit der Verpflichtung des Routiniers reagierte der FC Arsenal auf sein Torhüterproblem. Lukasz Fabianski fällt wegen einer Schulterverletzung noch bis zum Saisonende aus, Ersatzmann Wojciech Szczesny steht wegen einer Fingerverletzung erst in sechs Wochen wieder zur Verfügung. "Im Torhüter-Notstand helfe ich gerne aus", sagte Lehmann.

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