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ManCity muss Strafe für Tevez halbieren

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ManCity muss Strafe für Tevez halbieren

28.10.2011, 15:23 Uhr | sid, t-online.de, dpa

ManCity muss Strafe für Tevez halbieren.  (Quelle: imago)

ManCity muss die Strafe für Carlo Tevez halbieren. (Quelle: imago)

Manchester City muss seine Rekord-Geldstrafe für Enfant terrible Carlos Tevez reduzieren. Die englische Spielergewerkschaft (PFA) lehnte eine Anerkennung des Bußgelds von 1,15 Millionen Euro für den Argentinier wegen des Eklats im Champions-League-Spiel beim FC Bayern München ab.

Die PFA schenkte Tevez' Aussage Glauben, er habe sich zu keinem Zeitpunkt geweigert, für Manchester City zu spielen. Daher sei lediglich eine Geldstrafe in Höhe von zwei Wochengehältern angemessen. Deshalb müssen die Citizens die Rekordbuße für Tevez auf 575.000 Euro halbieren. Dies sei laut Regelwerk auch die zulässige Höchststrafe bei vergleichbaren Vergehen.

Mancini pfeift auf Tevez

City nahm das Urteil mit Murren hin: "Wir akzeptieren, dass die PFA die einzige Organisation ist, die den Vereinen erlauben kann, eine Strafe von mehr als zwei Wochengehältern zu erheben. Wir sind aber enttäuscht, weil in diesem Fall ein offensichtlicher Interessenkonflikt vorliegt", hieß es in einer Mitteilung des Klubs.

Der "Interessenkonflikt" läge vor, weil PFA-Chef Gordon Taylor zugleich einer der persönlichen Repräsentanten von Tevez in dem Vereinsverfahren gewesen war.

Teammanager Roberto Mancini kündigte nach dem Urteil an, den Argentinier nie wieder spielen zu lassen. Wahrscheinlich wird Tevez den Verein im Januar verlassen.

ManUnited-Trainer Ferguson reagiert mit Kopfschütteln

Die Entscheidung der PFA sorgte auch in der Premier League für Kopfschütteln. "Es klingt verrückt, aber so sind nun mal die Regeln und man kann nichts dagegen tun", sagte Manchester Uniteds Trainer Sir Alex Ferguson. Der 69-Jährige hatte mit Tevez von 2007 bis 2009 bei ManUnited gearbeitet.

Tevez hatte im September bei Bayern München in der Champions League angeblich seine Einwechslung verweigert. City wollte daraufhin vier Wochengehälter zu je 250.000 Pfund einbehalten, insgesamt 1,15 Millionen Euro, was wohl die höchste Spielerstrafe in der Fußball-Geschichte gewesen wäre.

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