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Christoph Daum erntet Hohn und Spott der belgischen Presse

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Hohn und Spott für Daum

11.11.2011, 06:59 Uhr | dapd

Christoph Daum erntet Hohn und Spott der belgischen Presse. Massiv in der Kritik: Christoph Daum ist kaum im Amt, und schon verspürt er Gegenwind. (Quelle: dapd)

Massiv in der Kritik: Christoph Daum ist kaum im Amt, und schon verspürt er Gegenwind. (Quelle: dapd)

Ein freundlicher Empfang sieht wahrlich anders aus. Einen Tag nach seiner Präsentation als neuer Cheftrainer beim 13-maligen belgischen Meister FC Brügge sah sich Christoph Daum in den Tageszeitungen Spott und Skepsis ausgesetzt. "Het Nieuwsblad" nahm den 58-Jährigen in den "Kokain-Klub" auf und ordnete ihn in eine Liste prominenter Sünder wie Diego Maradona, Adrian Mutu, Radstar Tom Boonen oder Ex-Tennisstar Martina Hingis ein.

"Het Laatste Nieuws" schrieb, dass Daum "kein Sonnenkönig" und sein Image "dubios" sei. "Het Belang van Limburg" geht unterdessen davon aus, dass es mit Daum in dem Verein munter zugehen wird: "Wenn man den Namen von Christoph Daum bei Google eingibt, tauchen zunächst nur Skandale auf. Deshalb kann man sich Fragen ob der Verpflichtung von Daum stellen. Aber langweilig wird es mit diesem Trainer bestimmt nicht", schrieb das Blatt.

Erste Trainerstation in Belgien

Daum trainierte zuletzt den damaligen Erstligisten Eintracht Frankfurt. Den vierten Abstieg der Hessen aus der Bundesliga konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Brügge ist Daums elfte Trainerstation, wobei er zwei Mal den 1. FC Köln trainierte. Nach vier Niederlagen in Folge entließen die Verantwortlichen des FC Brügge Ende Oktober Adrie Koster.

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