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Abergläubische Riten zerstören den WM-Rasen in Polokwane

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Südafrikanische Teams "versalzen" WM-Arena

18.11.2011, 12:37 Uhr | dpa, sid, dapd

Abergläubische Riten zerstören den WM-Rasen in Polokwane. Das satte Grün der WM 2010 ist im Peter-Mokaba-Stadion in Polokwane vergangen. (Quelle: imago)

Das satte Grün der WM 2010 ist im Peter-Mokaba-Stadion in Polokwane vergangen. (Quelle: imago)

Im WM-Stadion von Polokwane ist das Spielfeld durch abergläubische Riten zerstört worden. Die natürliche Oberfläche des Rasens ist durch Kochsalz-Ablagerungen so weit in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie stellenweise durch Kunstfasern ersetzt werden muss. Als Übeltäter gelten die Profiteams der Black Leopards und Baroka, die die für die WM 2010 in Südafrika neu gebaute Arena im Nordosten des Landes als Heimspielstätte für ihre Erst- bzw. Zweitligaspiele nutzen.

Dabei nehmen sie offenbar die spirituellen Dienste von Traditionsmedizinern in Anspruch, die vor dem Anpfiff Teile des Rasens mit einer Salzmischung besprengen, um dem Team zum Sieg zu verhelfen. Die Betreiber des Stadions haben die Verursacher nun "ganz höflich" angesprochen und auf die Problematik aufmerksam gemacht. "Muti" ist, wie die in den ländlichen Gebieten genannte traditionelle Heilkunst genannt wird, im südafrikanischen Fußball weit verbreitet und macht offenbar auch vor den Profis nicht halt. Dabei zählt das Ausstreuen von Salz auf dem Spielfeld noch zu den harmloseren Varianten der abergläubischen Glücksbringer-Medizin.

Vier WM-Spiele in Polokwane

Das Peter-Mokaba-Stadion in Polokwane war während der Weltmeisterschaft in Südafrika Austragungsort von vier Vorrundenspielen, darunter des 2:0-Sieges von Mexiko über Frankreich.

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