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Schuss im Auto: Brasiliens Fußballstar Adriano weist Schuld von sich

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Adriano: "Es wird sich herausstellen, dass ich nicht lüge"

27.12.2011, 10:13 Uhr | sid

Schuss im Auto: Brasiliens Fußballstar Adriano weist Schuld von sich. Beteuert seine Unschuld: Adriano auf dem Weg zur offiziellen Anhörung bei der Polizei in  Rio de Janeiro. (Quelle: imago)

Beteuert seine Unschuld: Adriano auf dem Weg zur offiziellen Anhörung bei der Polizei in Rio de Janeiro. (Quelle: imago)

Brasiliens Fußballstar Adriano hat seine Version von dem Vorfall an Heiligabend erzählt, bei dem eine 20-jährige Frau in seinem Auto durch einen versehentlich abgefeuerten Schuss aus einer Pistole verletzt wurde. Der ehemalige Nationalspieler sieht sich als das wahre Opfer.

"Was sie macht, ist nicht gerecht und zeugt von keinem guten Charakter", erklärte der 29-Jährige vor der offiziellen Vernehmung bei der Polizei. Gleichzeitig wies er alle Schuld von sich.

Adriano: "Sie hat ungewollt abgedrückt"

"Die Waffe lag hinter den Vordersitzen. Sie hat sie genommen und ungewollt abgedrückt", sagte der Stürmer von Meister Corinthians Sao Paulo und ergänzte: "Es wird sich herausstellen, dass ich nicht lüge."

Der die Untersuchung leitende Polizeichef kündigte anschließend an, dass der Studentin eine Haftstrafe von zwei bis acht Jahren drohe, falls sich ihre Version als erfunden erweist.

Heimfahrt von der Disco endet im Chaos

Adriano hatte vier Frauen nach einem Discobesuch in seinem Sportcoupé mitgenommen. Die Fahrt endete im Chaos, nachdem sich Adriene Pinto mit einem Geschoss aus der Waffe des Leibwächters einen komplizierten Bruch des linken Zeigefingers zugezogen hatte und anschließend Adriano beschuldigte, geschossen zu haben. Der Fußballstar hat mittlerweile die ursprünglich bewilligte Übernahme der Krankenhauskosten wieder gestrichen.

Vom Imperator zum Bad Boy des brasilianischen Fußballs

Der Zwischenfall an Heiligabend ist ein weiterer Höhepunkt in Adrianos wachsendem Register persönlicher Dramen. Alkoholexzesse, wilde Partys, Drogenbosse als Kumpels, streitsüchtige Freundinnen oder wiederholtes Zuspätkommen zum Training haben in der einst so glanzvollen Karriere von Adriano längst einen festen Platz. Darüber kann auch der jüngst errungene Meistertitel mit Corinthians Sao Paulo nicht hinwegtäuschen.

Bei der Copa America 2004 in Peru schoss der 1,89 Meter große Angreifer die Selecao mit sieben Toren zum Titel. Ein Jahr später wurde er beim Confed Cup in Deutschland mit fünf Treffern als Torschützenkönig auch zum besten Spieler des Turniers erklärt. In Italien bekam er als Goalgetter von Inter Mailand in Anlehnung an den römischen Kaiser Hadrian respektvoll den Beinamen "L Imperatore" verliehen.

Nach dem Tod des Vaters geht's sportlich bergab

Doch der frühe Tod seines Vaters Almir im August 2004 hinterließ Narben auf der Seele von Adriano, die sich nie wieder schlossen. Als die Tore wie beim frühen WM-Aus 2006 in Deutschland ausblieben, hagelte es Kritik, auf die der in Rios Armenviertel Vila Cruzeiro geborene Carioca keine passende Antwort fand.

Seine Statistik auf dem Platz in 2011 bestätigt den Verfall: zwölf Pflichtspiele und ein einziges Tor. Im März löste der AS Rom enttäuscht einen Drei-Jahres-Vertrag mit Adriano auf. Ein Achillessehnenriss verzögerte anschließend sein Debüt im Corinthians-Trikot bis Oktober.

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