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Real Madrid: Presse nimmt José Mourinho auseinander

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Der Druck auf Mourinho nimmt zu

14.01.2013, 09:32 Uhr | dpa

Real Madrid: Presse nimmt José Mourinho auseinander. José Mourinho von Real Madrid (Quelle: imago/Corden Press/Miguelez Sports)

José Mourinho steckt mit Real Madrid im Leistungstief. (Quelle: Corden Press/Miguelez Sports/imago)

Real Madrid ist derzeit nur ein Schatten seiner selbst. Beim 0:0-Remis bei Schlusslicht CA Osasuna lieferte der spanische Meister eine seiner schwächsten Partien der Saison. "Ohne (den gelbgesperrten) Cristiano Ronaldo ist das Real-Team eine kümmerliche Truppe", schrieb das Sportblatt "As". "Selten hat man die Madrilenen so schwach gesehen."

Besonders Trainer José Mourinho gerät zusehends unter Druck. "Mourinho ist tot, sieht aus wie eine lebende Leiche. Er hat sein Genie und seine Freude am Training verloren. Er sieht aus wie mit Arsen vergiftet", schrieb "El Mundo".

"Real einer Karikatur seiner selbst"

Die Rückrunde in der Primera Division hat noch nicht einmal begonnen, aber Real hat die Hoffnung auf die Titelverteidigung schon praktisch aufgegeben. In Pamplona gelang den Stürmern nur ein einziger Schuss auf das Tor von Osasuna - und das erst in der 93. Minute. "Ein Remis ohne Tore und ohne Fußball, das reine Nichts", beschrieb die "Marca" das Spiel. "Real ist zu einer Karikatur seiner selbst geworden."

Mourinho verschlug es fast die Sprache. Er wirkte niedergeschlagen und hätte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel am liebsten gar nichts gesagt. Als er nach dem großen Rückstand der Madrilenen auf Tabellenführer FC Barcelona gefragt wurde, beschränkte sich der Portugiese auf vage Andeutungen: "Ich möchte das nicht erklären. Das hängt mit den ersten Spieltagen zu Saisonbeginn zusammen. Da waren Dinge geschehen, über die ich nicht sprechen möchte." Was er damit meinte, ließ Mourinho offen. Real hatte damals in vermeintlich leichten Spielen wichtige Punkte eingebüßt.

Özil fehlt die Unterstützung

Mesut Özil wurde im Spiel bei Osasuna Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt. Der deutsche Nationalspieler versuchte vergeblich, mehr Schwung in das Spiel zu bringen. "Ihm fehlte die notwendige Unterstützung", schrieb die "Marca". "Özil ist derzeit nicht zu ersetzen." Besonders enttäuschend war die Darbietung von Kaka. Der einstige Weltstar handelte sich 17 Minuten nach seiner Einwechslung auf absurde Weise einen Platzverweis ein. Obwohl er bereits verwarnt war, hinderte der Brasilianer die Gastgeber an der Ausführung eines Freistoßes und erhielt die gelb-rote Karte.



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