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Erfolgloser Felix Magath setzt FC Fulham unter Druck

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"Wir müssen gewinnen"  

Erfolgloser Magath setzt sein Team unter Druck

14.09.2014, 16:08 Uhr | sid, t-online.de

Erfolgloser Felix Magath setzt FC Fulham unter Druck. Felix Magath steht beim FC Fulham unter Druck. (Quelle: dpa)

Felix Magath steht beim FC Fulham unter Druck. (Quelle: dpa)

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Felix Magath hat schon bessere Zeiten erlebt. Nach dem 0:3 (0:1) beim FC Reading steht der 61-Jährige mit dem FC Fulham auf dem letzten Tabellenplatz der englischen zweiten Liga. Die Schmähungen der Fans hatte er angeblich nicht gehört, aber über die Brisanz der Lage ist sich Magath natürlich im Klaren.

"Ich denke nach vorn. Am Mittwoch spielen wir bei Tabellenführer Nottingham Forest, da müssen wir einfach gewinnen", sagte der derzeit erfolglose Teammanager des Londoner Traditionsklubs und rührte dabei energischer als gewohnt in seiner Teetasse.

Das Gastspiel beim Spitzenreiter der zweitklassigen Football League Championship ist wohl die letzte Chance für "Quälix", seinen Job beim Londoner Traditionsklub zu retten. Denn der Coach, der einst mit Bayern München zweimal in Folge das Double gewann und den VfL Wolfsburg 2009 zum Sensationsmeister machte, hat weder Fulhams Abstieg aus der Premier League noch den Sturz auf den letzten Tabellenplatz eine Etage tiefer verhindern können.

Frust über "erschreckend schlechte" Leistung

"Felix raus", skandierten die zum Auswärtsspiel nach Reading mitgereisten Anhänger aufgebracht. Zu enttäuschend war der Auftritt der Whites bei der deprimierenden Niederlage im Madejski-Stadion, mittlerweile die fünfte im sechsten Saisonspiel. Magath äußerte Verständnis und ging mit dem eigenen Team hart ins Gericht: "Es war erschreckend, wie furchtbar schlecht wir in diese Partie gestartet sind. Wir sind alle sehr frustriert." Ein schneller Rückstand, ein rascher Platzverweis - das Match der Cottagers war eigentlich schon nach 20 Minuten verloren.

Die erneute Niederlage verlängerte nur die schlechte Bilanz des Vize-Weltmeisters von 1982 und 1986: Saisonübergreifend wurden seit Februar nur vier von 20 Begegnungen unter der Regie Magaths gewonnen. Auch zwei ehemalige Bundesliga-Profis konnten keine Wende mehr herbeiführen. Mit mehreren spektakulären Paraden verhinderte der langjährige Hertha-Torhüter Gabor Kiraly immerhin eine höhere Niederlage. Der frühere Schalker Tim Hoogland lieferte in der Defensive eine unauffällige Partie ab.

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