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Felix Magath fühlt sich beim FC Fulham "vollkommen sicher"

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Trotz sechster Niederlage  

Magath fühlt sich beim FC Fulham "vollkommen sicher"

18.09.2014, 12:03 Uhr | sid, t-online.de

Felix Magath fühlt sich beim FC Fulham "vollkommen sicher". Felix Magath beobachtet das Spiel seiner Mannschaft gegen Nottingham Forest. (Quelle: imago/BPI)

Felix Magath beobachtet das Spiel seiner Mannschaft gegen Nottingham Forest. (Quelle: BPI/imago)

Von einer bevorstehenden Entlassung wollte Felix Magath auch nach der sechsten Niederlage im siebten Spiel nichts wissen. "Darüber denke ich nicht nach", sagte der Teammanager des englischen Zweitligisten FC Fulham, "ich fühle mich vollkommen sicher und werde weiter mit der Mannschaft arbeiten."

Wie lange der 61-Jährige dies allerdings noch darf, ist unklarer denn je. Trotz zwischenzeitlicher Führung unterlagen die "Cottagers" beim Tabellenführer Nottingham Forest noch mit 3:5 (1:2) - weiterhin also nur ein Zähler auf dem Konto, weiterhin 24. und Tabellenschlusslicht, dazu die erschütternde Bilanz von 6:18 Toren.

Magath sprach wenig überraschend von einem "katastrophalen Start" in die Saison, wollte allerdings auch weitere Fortschritte erkannt haben: "Wir haben sehr gut gespielt und drei Tore erzielt". Immerhin...

Fans wollen, dass Magath geht

Ob dies aber den Verantwortlichen um Klubbesitzer Shahid Khan in der immer prekäreren Lage noch genügt, darf zumindest angezweifelt werden. Verpflichtet, um den Londoner Verein vor dem Abstieg aus der Premier League zu bewahren, droht mittlerweile gar der Absturz in die dritte Liga. "Felix out", skandierten die mitgereisten Fans nun schon zum wiederholten Male.

Über seinen längst verbrauchten Kredit bei den Anhängern ist sich Magath bewusst. "Natürlich verstehe ich ihren Frust", sagte der ehemalige Meister-Trainer des FC Bayern und des VfL Wolfsburg, "aber wie bitte soll man gewinnen, wenn der Schiedsrichter gegen dich ist?" Magath spielte auf die Szenen nach knapp 20 Minuten an, bei denen Nottingham durch einen fragwürdigen Elfmeter begünstigt und das Spiel damit laut Magath "entscheidend beeinflusst" worden waren.

Sieg durch Fehler vereitelt

Britt Assombalonga, Nottinghams dreifacher Torschütze an diesem Abend, erhöhte dabei vom Punkt auf 2:0. Doch Magaths Elf kämpfte sich zurück und drehte die Partie unter anderem durch zwei Treffer des schottischen Rekordeinkaufs Ross McCormack (14 Millionen Euro) zunächst. "In dieser Phase waren wir das klar bessere Team", analysierte Magath, "wenn wir dann das vierte Tor erzielen, ist das Spiel entschieden."

Wie so oft in dieser Saison aber leisteten sich seine Spieler teils haarsträubende Fehler - und standen am Ende schon wieder mit leeren Händen da. "Das ist schrecklich für die Fans, für die Spieler und natürlich auch für mich", befand Magath.

"Ich mag Felix"

Schrecklich sind somit auch die Aussichten für Magath, der seit seiner Ankunft in London im Februar dieses Jahres nur vier Spiele gewonnen hat - unter anderem im Liga-Pokal gegen den Ligarivalen FC Brentford.

Bereits am Samstag steht für Magath, sollte er zu diesem Zeitpunkt denn noch in Amt und Würden sein, gegen die Blackburn Rovers das nächste Punktspiel auf dem Programm. "Ich mag Felix", sagte Nottinghams Co-Trainer Steve Wigley, der zuletzt beim FC Fulham gearbeitet hatte, "er war in dieser Zeit sehr gut zu mir. Ich hoffe, sie sind geduldig und geben ihm noch eine Möglichkeit."

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