Der Präsident des afrikanischen Staates Mauretanien hat für ein Kuriosum im dortigen Fußball gesorgt. Mohamed Ould Abdel Aziz war vom Supercup-Finale zwischen Tevragh-Zeina und ACS Ksar offenbar so gelangweilt, dass er die Partie nach 63 Minuten abbrechen ließ. Stattdessen ordnete er ein Elfmeterschießen an.
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Beim Stand von 1:1 wurde es dem Staatsoberhaupt des nordwestafrikanischen Landes laut einem Bericht der "Gazzetta dello Sport" zu bunt. Er erklärte die Partie knapp eine halbe Stunde vor Schluss für beendet.
Proteste und Ausschreitungen im ganzen Land
Daraufhin ließ der Schiedsrichter unter lautstarken Protesten der Fans und Spielern ein sofortiges Elfmeterschießen durchführen. Dieses entschied Tevragh-Zeina für sich. Anschließend sei es im ganzen Land sogar zu Ausschreitungen gekommen.
Verbandschef spricht von "organisatorischen Gründen"
"Ich bestreite eine Intervention des Präsidenten der Republik aufs entschiedenste. Die Entscheidung erfolgte aus organisatorischen Gründen in Abstimmung mit den Präsidenten und Trainern beider Mannschaften", sagte der Präsident des mauretanischen Fußballverbandes Ahmed Ould Abderrahmane.
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General Abdel Aziz ist seit 2009 gewählter Präsident Mauretaniens. Ein Jahr zuvor hatte er sich dank der Hilfe des Militärs an die Macht geputscht.