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FC Chelsea: José Mourinho bettelt wie ein Kind um seinen Job

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"Will unbedingt bleiben"  

Mourinho bettelt wie ein Kind um seinen Job

15.12.2015, 11:59 Uhr | sid, t-online.de

FC Chelsea: José Mourinho bettelt wie ein Kind um seinen Job. Hilflos: José Mourinho während der Niederlage in Leicester. (Quelle: Reuters)

Hilflos: José Mourinho während der Niederlage in Leicester. (Quelle: Reuters)

José Mourinho will das drohende Aus beim FC Chelsea nicht wahr haben und bettelt wie ein Kind um seinen Job. "Ich will unbedingt hier bleiben", sagte der Teammanager des englischen Meisters nach der jüngsten Niederlage bei Leicester City (1:2).

Mit flehenden Worten wandte er sich an seine Vorgesetzten: "Ich hoffe, dass der Vorstand und Mister Abramowitsch auch wollen, dass ich bleibe."

Abramowitsch müsste den Daumen senken

Das Gremium dürfte, wie es im Fußball so schön heißt, die Situation ganz genau analysieren. Und eigentlich müsste Roman Abramowitsch, milliardenschwerer russischer Eigentümer der Blues, seinen Daumen danach senken.

"Josés Job ist in großer Gefahr", schrieb die "Sun", nachdem der in der Premier League abgestürzte Titelverteidiger vom Überraschungs-Tabellenführer Leister City besiegt worden war und nur noch einen Zähler vor den Abstiegsrängen liegt.

"Wurde um meine Arbeit betrogen"

Die Schuld für das neuerliche Versagen suchte "The Special One" in seiner ihm eigenen Art überall - aber nur nicht bei sich selbst. "Eine Schande für die Premier League" seien in etwa die Balljungen, die für Leicester "eine super Leistung" zeigten, weil sie angeblich bewusst das Spiel verzögerten. "Aber um es klar zu sagen: Für die Niederlage war das nicht der Hauptgrund."

Den sah der 52-jährige Portugiese, der aktuell seine wohl problematischste Zeit bei den Londonern verlebt, dann doch in den eigenen Reihen. "Ich wurde um meine Arbeit betrogen", schimpfte Mourinho. Vier Tage lang habe er den Gegner analysiert, jeden einzelnen Spielzug akribisch studiert - aber den vermeintlichen Stars in blau nutzte selbst das nichts. Majestätsbeleidigung!

"Aktuell dürfen sie sich nicht wie Superstars fühlen. Sie müssen demütig sein und vielleicht mal auf die Spieler von Leicester schauen", forderte Mourinho. Mit Ex-Nationalspieler Robert Huth kämpften die nämlich wie eh und je, jubelten nach Treffern von Shootingstar Jamie Vardy in der 34. Minute sowie Riyad Mahrez (48.) und ließen nur noch den Anschluss durch Loic Remy (77.) zu.

Abstiegskampf? "Das haben wir nicht"

Ein hilfreicher Ansatz für Mourinho wäre in dieser ernsten Lage vielleicht, die sture Art abzulegen. Nur zur Info: Chelsea ist 16. und könnte bei einer Niederlage am Samstag gegen den Vorletzten AFC Sunderland auf einen Abstiegsrang abrutschten. Aber Abstiegskampf? "Nein, das haben wir nicht", sagt Mourinho, "das hat man nur, wenn man mehrere Monate unten feststeckt."

Und das werden die Blues nicht tun, denn ihr Teammanager wird sie wieder aus der Misere bringen - glaubt er zumindest. "Ich habe keine Zweifel. Und Sie kennen mich gut genug: Ich habe keine Angst vor großen Herausforderungen", sagte Mourinho gewohnt großspurig.

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