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Jürgen Klopp ist auch nach dem Derby-Triumph nicht in Feier-Laune

Nach starkem Derby-Sieg  

Sorge um Origi trübt Klopps Siegesfreude

21.04.2016, 14:04 Uhr | dpa

Jürgen Klopp ist auch nach dem Derby-Triumph nicht in Feier-Laune. Liverpools Stürmer Divock Origi droht der Ausfall durch seine Verletzung. (Quelle: imago/Colorfoto)

Liverpools Stürmer Divock Origi droht der Ausfall durch seine Verletzung. (Quelle: imago/Colorfoto)

Dem sonst jubelnden Jürgen Klopp war selbst nach dem berauschenden Derby-Sieg gegen den FC Everton nicht zum Feiern zu Mute: "Normalerweise weiß ich nach einem 4:0 nicht, wie ich das Lachen aus meinem Gesicht bekommen soll. Aber heute muss ich ehrlich sein. Wir müssen die Situation nehmen, wie sie ist", sagte Klopp und sprach die Knöchel-Verletzung seines zuletzt wichtigsten Stürmers Divock Origi an.

Mit einem brutalen Foul hatte Ramires Funes Mori den Liverpooler Youngster außer Gefecht gesetzt. Dass der Argentinier dafür die Rote Karte sah, war nur ein schwacher Trost für die Reds. Immerhin konnte bei Origi ein Knöchelbruch ausgeschlossen werden. Trotzdem droht dem Stürmer in den entscheidenden Wochen der Saison eine Auszeit.

Liverpool dreht mit Klopp auf

Wochen, in die Liverpool mit großem Selbstbewusstsein gehen kann. "Die Rote Revolution nimmt Fahrt auf", schrieb der "Mirror" nach dem einseitigen 226. Merseyside-Derby und der "Daily Mail" formulierte es treffend: "Niemand mag derzeit gegen Liverpool spielen."

Gut sechs Monate nach seinem Amtsantritt scheint das System Klopp zu funktionieren. Neben dem Halbfinal-Einzug in der Europa League dreht Liverpool auch in der Liga mächtig auf. Zuletzt gab es drei Siege, in der Tabelle ist der 18-malige Meister bis auf den siebten Platz vorgerückt. Angesichts von einem Spiel weniger und einem machbaren Restprogramm könnte die Klopp-Elf sogar noch ins Rennen um die Champions-League-Plätze einsteigen.

"Wir haben ein richtig gutes Team"

Everton war auf diesem Weg kein echter Prüfstein. 13:0 Torschüsse belegen ein einseitiges Spiel. Kein Vergleich mehr zum 1:1 vor einem halben Jahr, als Klopp-Vorgänger Brendan Rodgers letztmals auf der Liverpool-Bank saß. "Ein Derby? Das war eher eine Trainingseinheit für Klopps Reds", schrieb die Zeitung "Liverpool Echo".

So konnte Klopp zufrieden eine Zwischenbilanz ziehen. "Wir stehen hier mit 54 Punkten, das ist nicht so schlecht", betonte Klopp und fügte hinzu: "Wir haben ein richtig gutes Team. Da ist kein Spieler im Kader, wo ich sage: 'Warum ist er hier?' Das Problem ist aber, dass es einige Teams in der Premier League gibt, die nicht so schlecht sind. Man kann jedes Spiel verlieren. Es sieht aber so aus, dass wir auch einige gewinnen können."

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