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FC Liverpool: Polizei führte Hillsborough-Katastrophe herbei

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Neuer Gerichtsentscheid  

Polizei löste Katastrophe von Hillsborough aus

26.04.2016, 16:39 Uhr | sid

FC Liverpool: Polizei führte Hillsborough-Katastrophe herbei. Die Hölle von Hillsborough am 15. April 1989: Liverpool-Fans versuchen panisch, sich in Sicherheit zu bringen. (Quelle: imago/United Archives International)

Die Hölle von Hillsborough am 15. April 1989: Liverpool-Fans versuchen panisch, sich in Sicherheit zu bringen. (Quelle: United Archives International/imago)

Seit Jahrzehnten kämpfen Angehörige und Fußballfans für "Justice for the 96" - Gerechtigkeit für die 96 Fans, die am 15. April 1989 bei einer Panik im Hillsborough-Stadion im englischen Sheffield zu Tode kamen. Das Ergebnis einer langjährigen Untersuchung dürfte sie nun erleichtern.

Denn Juristen sind zu dem Schluss gekommen, dass eine polizeiliche Fehleinschätzung und nicht das Fehlverhalten der Zuschauer die Katastrophe ausgelöst hat. Das Gericht im britischen Warrington teilte mit, die Fußball-Fans seien ohne eigenes Verschulden getötet worden. Die Katastrophe war demnach kein Unfall.

Bei der Tragödie waren 96 Liverpool-Anhänger bei einer Panik im Gästeblock zu Tode gequetscht worden. Die Polizei hatte ein Tor geöffnet, durch das etwa 2000 Fans auf die ohnehin bereits überfüllte Liverpool-Tribüne strömten. Das Gericht in Warrington nannte daher "Fehler in der polizeilichen Planung" als Ursache für die Tragödie.

Die Überfüllung des Gästebereichs hatte bereits zuvor als grundsätzliche Ursache für die Katastrophe gegolten. Doch aufgrund neuer Erkenntnisse wurde das ursprüngliche Ergebnis offizieller Untersuchungen 2012 widerrufen. Das Gericht in Warrington hatte sich seit 2014 mit dem Fall erneut beschäftigt.

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