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Silvio Berlusconi will den AC Milan an Chinesen verkaufen

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Gigantische Summe  

Berlusconi will AC Milan an Chinesen verkaufen

05.07.2016, 15:28 Uhr | rtr, AFP

Silvio Berlusconi will den AC Milan an Chinesen verkaufen. Möchte den AC Mailand an Investoren aus China verkaufen: Silvio Berlusconi. (Quelle: imago/Buzzi)

Möchte den AC Mailand an Investoren aus China verkaufen: Silvio Berlusconi. (Quelle: Buzzi/imago)

Ein Verkauf des AC Mailand an Investoren aus China rückt immer näher. Klub-Besitzer und Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi sagte, er habe die finanzielle Bewertung des italienischen Traditionsvereins durch das Bieterkonsortium akzeptiert.

Den Namen des Investors wollte Berlusconi nicht nennen. Es handele sich um ein "chinesisches Unternehmen mit staatlichem Kapital", sagte der 79-Jährige. Dieses müsse nun zusagen, in den nächsten zwei Jahren 400 Millionen Euro zu investieren. Aus dem Umfeld der Verhandlungen verlautete, dass der Verkauf in der nächsten Woche besiegelt werden solle. Der mehrfache Champions-League-Sieger kann das Geld gut gebrauchen, um wieder konkurrenzfähiger zu werden.

Seit fünf Jahren ohne großen Titel

Milan wird seit 30 Jahren von Berlusconi kontrolliert. Der Ex-Regierungschef hatte eigentlich gehofft, dass der Verein "in italienischen Händen" bleiben kann. Im Mai war aber bekannt geworden, dass seine Unternehmensgruppe Fininvest mit einem chinesischen Konsortium verhandelt.

Im vergangenen Jahr war eine Übernahme des AC Mailand durch den thailändischen Geschäftsmann Bee Taechaubol gescheitert. Milan hat seit fünf Jahren keinen größeren Titel mehr gewonnen und in dieser Saison als Tabellensiebter zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe verpasst.

Gespräche seit Anfang Mai

Die Fininvest-Holding der Berlusconi-Famile, über die der Unternehmer seit Jahren die Geschicke des Klubs lenkt, hatte Anfang Mai Gespräche mit den Chinesen aufgenommen. Wer genau hinter dem Konsortium steckt, ist öffentlich nicht bekannt.

Allerdings sind Investoren aus China zuletzt verstärkt in den europäischen Profifußball eingestiegen. Erst kürzlich kaufte der Elektronikhändler Suning Commerce für rund 270 Millionen Euro einen Mehrheitsanteil von 70 Prozent am Mailänder Lokalrivalen Inter.

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