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Türkei: "Säuberungen" treffen türkischen Fußballverband TFF

Nach Putschversuch  

"Säuberungen" treffen türkischen Fußballverband

01.08.2016, 11:26 Uhr | dpa

Türkei: "Säuberungen" treffen türkischen Fußballverband TFF. Ob der Supercup zwischen Galatasaray und Besiktas wie geplant stattfinen kann, ist noch völlig offen.  (Quelle: imago images/Seskim Photo)

Ob der Supercup zwischen Galatasaray und Besiktas wie geplant stattfinen kann, ist noch völlig offen. (Quelle: Seskim Photo/imago images)

Auch der Fußball ist nun von den sogenannten "Säuberungen" nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei betroffen. Alle Vorsitzenden und Mitglieder der einzelnen Ausschüsse des türkischen Fußballverbandes (TFF) reichten ihren Rücktritt ein. Dies teilte der Verband auf seiner Webseite mit.

Zu den betroffenen Ausschüssen gehörten unter anderem der Disziplinar-, der Schiedsrichter- und der Anti-Doping-Ausschuss.

Zuvor seien "Sicherheitsprüfungen" eingeleitet worden, die erbringen sollten, welche Mitarbeiter der Bewegung des Predigers Fethullah Gülen oder Bestrebungen zur Einrichtung eines "Parallelstaats" zuzuordnen seien. Der in den USA im Exil lebende Gülen wird von der türkischen Regierung beschuldigt, der Drahtzieher des Putschversuchs gewesen zu sein. Seitdem gab es in der Türkei tausende Festnahmen und Entlassungen von Personen, denen Verbindungen zu seiner Bewegung vorgeworfen werden.

Das bekannte Sportportal "Sporx.com" berichtete, die Leitung des TFF hätte die Mitarbeiter vorher zum Rücktritt aufgefordert, da der Verband aufgrund der Statuten nicht befugt sei, Mitglieder der Ausschüsse zu entlassen.

Verschiebungen im Spielplan möglich

Nun könne es auch zu Verschiebungen im Spielplan für die neue Saison kommen, schrieb das Portal weiter. Für den 13. August ist der Supercup zwischen Meister Besiktas und Galatasaray geplant, eine Woche später soll die Süper Lig starten.

In einer weiteren Erklärung hatte der Verband mitgeteilt, dass die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien. Nur die Rücktritte jener Mitglieder, denen Verbindungen zu "Terrororganisationen" nachgewiesen werden könnten, würden angenommen. Alle anderen Mitglieder sollen demnach in ihr Amt zurückkehren.

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