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Fußball: Messi, Ronaldo und Co. testen für den Ernstfall

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Fußball  

Messi, Ronaldo und Co. testen für den Ernstfall

22.03.2018, 14:49 Uhr | dpa

Fußball: Messi, Ronaldo und Co. testen für den Ernstfall. Trifft mit Argentinien in Manchester auf Italien: Superstar Lionel Messi.

Trifft mit Argentinien in Manchester auf Italien: Superstar Lionel Messi. Foto: Dave Howarth. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Messi in Manchester, Cristiano Ronaldo in Zürich, Neymar im Krankenstand - der Countdown bis zur Fußball-Weltmeisterschaft läuft, aber noch nicht mit allen Stars.

Vor dem in weniger als drei Monaten beginnenden Turnier in Russland starten alle 32 Teilnehmer in dieser Woche ihre ersten Vorbereitungsspiele. Dabei proben viele Teams den Ernstfall.

So kommt es am Freitag in Manchester zum Hit der Ex-Weltmeister Argentinien mit Lionel Messi gegen die nicht für die WM qualifizierten Italiener. In Zürich trifft Europameister Portugal mit Cristiano Ronaldo auf Ägypten und am Montag auf die ebenfalls bei der Endrunde nicht vertretenen Niederländer in Genf.

Brasiliens Superstar Neymar steht seinem Team nach einer Fuß-Operation in den Spielen gegen Russland am Freitag und am Dienstag in Berlin gegen die DFB-Elf noch nicht zur Verfügung. Dafür steigen die Einsatzchancen des ehemaligen Bayern-Spielers Douglas Costa. "Die WM-Teilnahme wäre ein Traum", sagte der Profi von Juventus Turin dem Fachmagazin "kicker".

Auch die drei Gruppengegner der deutschen Mannschaft - Mexiko, Schweden und Südkorea - haben sich renommierte Gegner ausgesucht. Bei den Skandinaviern, die auf Südamerika-Meister Chile treffen, dreht sich alles um die Frage, ob Zlatan Ibrahimovic noch auf den WM-Zug springt. Eigentlich hatte der 36-Jährige, der laut Medienberichten kurz vor einem Wechsel von Manchester United zu Los Angeles Galaxy steht, nach der EM 2016 seinen Rücktritt erklärt, aber nach Schwedens WM-Qualifikation ist ein Comeback wieder im Bereich des Möglichen.

Nationaltrainer Janne Andersson plagen aber zunächst andere Personalprobleme. So fallen Torhüter Robin Olsen und Mittelfeldspieler Johan Johansson weiter aus. Borussia Mönchengladbachs schwedischer Außenverteidiger Oscar Wendt glaubt, dass das Drei-Kronen-Team auch ohne seinen Star eine gute Rolle bei der WM spielen wird. "Niemand hat daran geglaubt, dass Schweden es zur WM schafft, als Ibrahimovic zurückgetreten ist. Aber die Mannschaft ist sehr gut zusammengewachsen und glaubt an ihre Stärken und die Spielidee. Sie arbeiten und spielen wie eine echte Einheit. Jeder kämpft für jeden. Das ist das klassische schwedische Modell, und das funktioniert", sagte der ehemalige Nationalspieler.

Deutschlands WM-Auftaktgegner Mexiko absolviert einen Teil der Vorbereitung in den USA und trifft dort in Santa Clara am Samstag auf den EM-Viertelfinalisten Island und am nächsten Mittwoch in Arlington auf Kroatien. Den ersten Test hatten die Mexikaner im vergangenen Monat mit 1:0 gegen Bosnien-Herzegowina gewonnen. Südkorea, letzter Gruppengegner der DFB-Elf, testet mit dem Augsburger Ja-Cheol Koo am Samstag in Nordirland und am Dienstag gegen Polen.

Mit den Niederlanden und Italien hat auch England zwei starke Testspielgegner. Trainer Gareth Southgate, der mit seinem Team bei der WM auf Belgien, Tunesien und Panama trifft, beklagte sich jüngst über die Qualität seiner Auswahlspieler. "Wir haben nicht so viele englische Spieler, von denen wir denken, dass sie das erforderliche Niveau haben", sagte der Coach. Spannend wird die Torwart-Nominierung mit vier Kandidaten. Zudem ist derzeit Top-Stürmer Harry Kane verletzt.

Schweren Zeiten geht der griechische Fußball entgegen. Nach vielen Skandalen sorgte zuletzt ein Vereinsbesitzer mit Waffe auf dem Feld für Unruhe. Aus diesem Grund wurde das gegen die Schweiz angesetzte Testspiel von Thessaloniki nach Athen verlegt. Der Weltverband FIFA verlangt von den Griechen ein Sanierungsprogramm, sonst drohen Sanktionen. Für die Schweizer zählt nur der sportliche Aspekt, die Mannschaft will bei der vierten WM-Teilnahme in Serie einen Sprung nach vorn machen. "Wir haben eine andere Qualität als vor fünf, sechs Jahren. Alle Spieler sind bei Top-Vereinen unter Vertrag und Stammspieler", sagte der frühere Bundesligaprofi Granit Xhaka vom FC Arsenal.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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