Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Fußball international >

Sportpolitik - Nur im Fußball vereint: Iraner und Israeli Team-Kollegen

Sportpolitik  

Nur im Fußball vereint: Iraner und Israeli Team-Kollegen

10.08.2018, 07:00 Uhr | dpa

Sportpolitik - Nur im Fußball vereint: Iraner und Israeli Team-Kollegen. Bibras Natcho (l) kam ablösefrei von ZSKA Moskau nach Piräus.

Bibras Natcho (l) kam ablösefrei von ZSKA Moskau nach Piräus. Foto: Federico Gambarini. (Quelle: dpa)

Teheran (dpa) – Erstmals werden ein iranischer und ein israelischer Nationalspieler gemeinsam in einer Vereinsmannschaft spielen.

Der Vizekapitän des iranischen Nationalteams, Ehsan Haj Safi, und Israels Kapitän Bibras Natcho werden für den griechischen Erstligisten Olympiakos Piräus auflaufen, wie das Nachrichtenportal Khabar-Fouri auf seiner Instagram-Seite schrieb. Der 30 Jahre alte Natcho kam ablösefrei von ZSKA Moskau, der 28 Jahre alte Haj Safi von Panionios Athen.

Im Iran wird dieser Transfer nach Einschätzung von Beobachtern hohe Wellen schlagen. Der Iran und Israel sind seit fast vier Jahrzehnten politische Erzfeinde. Sie standen schon mehrmals am Rande eines militärischen Konflikts. Außerdem dürfen wegen dieser politischen Feindschaft seit der islamischen Revolution von 1979 iranische Sportler nicht gegen israelische Sportler oder Mannschaften antreten. Das Verbot gilt in der Sportpolitik des Landes als rote Linie und ein Verstoß dagegen als Tabubruch. 

Wenn nun zwei Spieler der verfeindeten Staaten für einen Club spielen, ist das ein Novum für den iranischen Fußballverband sowie das Sportministerium. Bei einem Tor wäre ein gemeinsamer Jubel der beiden Spieler für die Führung in Teheran ein Horrorszenario. Kommentatoren halten es für nicht ausgeschlossen, dass Haj Safis auf Anordnung aus Teheran seinen Vertrag in Piräus noch kündigt.

 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: