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Italienischer Weltmeister: Iaquinta in Mafia-Prozess schuldig gesprochen

Italienischer Weltmeister  

Iaquinta in Mafia-Prozess schuldig gesprochen

31.10.2018, 16:39 Uhr | dpa

Italienischer Weltmeister: Iaquinta in Mafia-Prozess schuldig gesprochen. Schuldig gesprochen: Vincenzo Iaquinta.

Schuldig gesprochen: Vincenzo Iaquinta. Foto: Tonino Di Marco/ANSA. (Quelle: dpa)

Reggio Emilia (dpa) - Der italienische Fußball-Weltmeister Vincenzo Iaquinta ist im bislang größten Mafia-Prozess Norditaliens zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt worden.

Der ehemalige Stürmer von Juventus Turin war einer von insgesamt fast 150 Angeklagten, die sich seit 2016 vor einem Gericht in Reggio Emilia verantworten mussten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

"Sie haben mir hier das Leben ruiniert", ohne dass er etwas getan habe und weil er aus Kalabrien stamme, schimpfte Iaquinta am Mittwoch vor Journalisten außerhalb des Gerichts. Er habe nichts mit der Mafia zu tun. Die Richter sahen es allerdings als erwiesen an, dass Iaquinta seinem Vater unerlaubterweise Waffen geliehen und damit die kalabrische 'Ndrangheta unterstützt hat, wie italienische Medien berichteten. Giuseppe Iaquinta wurde laut Nachrichtenagentur Ansa wegen der Mitgliedschaft in der Verbrecherorganisation zu einer Haftstrafe von 19 Jahren verurteilt.

Neben den beiden prominenten Angeklagten standen auch Beamte, Politiker, Handwerker, Unternehmer und Journalisten vor Gericht. Zu den Anklagepunkten zählten in dem Prozess vor allem klassische Mafia-Verbrechen wie Mord, Geldwäsche, Erpressung, Korruption und Stimmenverkauf bei Kommunalwahlen. Die 'Ndrangheta stammt ursprünglich aus der süditalienischen Region Kalabrien und hat die sizilianische Cosa Nostra als mächtigste Mafiagruppe der Welt überholt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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