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Bundesliga-Legende Dragoslav Stepanovic: "Luka Jovic ruiniert seine Karriere"

Kritik an Ex-Frankfurter  

Bundesliga-Legende: "Jovic ruiniert seine Karriere"

29.03.2020, 11:10 Uhr | t-online.de, dsl

Bundesliga-Legende Dragoslav Stepanovic: "Luka Jovic ruiniert seine Karriere". Luka Jovic: Der frühere Frankfurter wird von einer Bundesliga-Legende scharf kritisiert. (Quelle: imago images/VI Images)

Luka Jovic: Der frühere Frankfurter wird von einer Bundesliga-Legende scharf kritisiert. (Quelle: VI Images/imago images)

Vergangene Saison war Luka Jovic noch Teil der berüchtigten Frankfurter "Büffelherde", seit seinem Wechsel zu Real Madrid ist der Serbe auf dem absteigenden Ast – und erntet nun harsche Worte einer Trainer-Legende der Eintracht.

Der Frankfurter Kulttrainer Dragoslav Stepanovic hat harte Kritik am ehemaligen Eintracht-Stürmer Luka Jovic geübt. Der 22-jährige hatte in den vergangenen Tagen für Unruhe gesorgt, da er mit einem Privatflieger aus der von seinem aktuellen Verein Real Madrid verhangenen Corona-Quarantäne in seine Heimat Serbien floh. Dort begab sich der Fußballer jedoch nicht, wie von den Behörden vorgeschrieben, in häusliche Isolation, sondern feierte mit mehreren hundert Personen den Geburtstag seiner Lebensgefährtin.

"Er ist der einzige Mensch, der zu 100 Prozent das macht, was seine Karriere ruinieren wird. Luka arbeitet gegen sich selbst", sagte Stepanovic der serbischen Tageszeitung "Kurir". Der heute 72-jährige, der die Frankfurter Eintracht 1992 zur Vizemeisterschaft führte, fordert von Jovic mehr Demut ein: "Er hatte Glück, dass Adi Hütter ihm eine Chance bei der Eintracht gab und er deshalb der größte Transfer der serbischen Geschichte werden konnte, als er sich Real Madrid anschloss."

Stepanovic zu Jovic: "Es wäre besser, wenn er den Mund hält"

"Ich kann nicht glauben, was dieser Junge sich selbst antut", zeigt sich Stepanovic empört, und erinnert an die Opfer die Jovic in seiner Kindheit gebracht hat, um seinen Traum vom Profifußball wahr werden zu lassen, "dass er als Kind mit seinem Vater im Auto schlief, um morgens am Training von Roter Stern Belgrad teilnehmen zu können."

Umso unverständlicher sei für ihn Jovics aktuelles Verhalten, so Stepanovic: "Luka denkt offensichtlich nicht an sich selbst, aber auch nicht an andere. Wenn sie dir sagen, dass eine Ausgangssperre besteht, und du tust so, als hättest du es nicht verstanden – dann wäre es besser für ihn, wenn er den Mund hält und sich nicht mehr zu Wort meldet."

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