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Tottenham Hotspur: Alli wegen rasstischem Video gegen ManUnited gesperrt

Wegen rassistischem Video  

Tottenham-Star Dele Alli gegen ManUnited gesperrt

11.06.2020, 21:26 Uhr | dpa

Tottenham Hotspur: Alli wegen rasstischem Video gegen ManUnited gesperrt . Dele Alli: Der Tottenham-Profi verpasst wegen der Sperre das erste Spiel nach der Corona-Pause gegen Manchester United.  (Quelle: imago images/HJS)

Dele Alli: Der Tottenham-Profi verpasst wegen der Sperre das erste Spiel nach der Corona-Pause gegen Manchester United. (Quelle: HJS/imago images)

In einem Social-Media-Video wollte Spurs-Profi Dele Alli einen Scherz zum Coronavirus machen. Dafür wird er nun bestraft: Wegen rassistischer Äußerungen in dem Clip wurde er vom englischen Ligaverband gesperrt. 

Der englische Fußball-Nationalspieler Dele Alli wird den Wiederanpfiff in der englischen Premier League in der kommenden Woche verpassen. Alli ist wegen eines als rassistisch eingestuften Videos in sozialen Medien vom englischen Fußballverband (FA) für ein Spiel gesperrt worden. Damit fehlt er seinen Spurs am kommenden Freitag beim ersten Heimspiel nach der Corona-Pause gegen Manchester United. Außerdem muss der Profi von Tottenham Hotspur eine Geldstrafe von 50.000 Pfund (etwa 56.000 Euro) bezahlen und an einem Aufklärungskurs teilnehmen.

Alli löschte Clip und entschuldigte sich 

Der 24-Jährige hatte Anfang Februar auf der Plattform Snapchat einen kurzen Videoclip vom Flughafen veröffentlicht, in dem er einen Scherz mit Bezug zum Coronavirus über einen asiatisch aussehenden Mann machte. Alli hatte den Clip nach kurzer Zeit gelöscht und sich dafür entschuldigt. Eine unabhängige Kommission kam nun allerdings zu dem Entschluss, der Mittelfeldspieler habe dem Ansehen des Fußballs geschadet und gegen FA-Regeln verstoßen, weil er sich in seinem Video auf die Hautfarbe oder ethnische Herkunft bezog.

Alli hatte einen rassistischen Hintergrund abgestritten und argumentiert, er beziehe sich nur darauf, dass der Mann gehustet habe. In dem Video war laut der Untersuchungskommission aber kein Husten zu hören. In der Urteilsbegründung stellte die FA klar, dass es nicht darum gegangen sei, Alli als Rassisten darzustellen. Vielmehr habe er "ohne ausreichend nachzudenken" einen missglückten Scherz gemacht und dabei einen "inakzeptablen rassistischen Stereotyp" bedient.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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