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Premier League: Club-Boss Al Mubarak enttäuscht über ManCity-Saison

Premier League  

Club-Boss Al Mubarak enttäuscht über ManCity-Saison

24.08.2020, 19:43 Uhr | dpa

Premier League: Club-Boss Al Mubarak enttäuscht über ManCity-Saison. War mit der ManCity-Saison alles andere als zufrieden: Club-Boss Khaldoon Al Mubarak.

War mit der ManCity-Saison alles andere als zufrieden: Club-Boss Khaldoon Al Mubarak. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa. (Quelle: dpa)

Manchester (dpa) - Der Vorsitzende des Premier-League-Vereins Manchester City, Khaldoon Al Mubarak, hat in einem Interview der Clubwebsite von der Enttäuschung über die abgelaufene Saison gesprochen.

"Wenn ich zurückschaue, sind die Ergebnisse zufriedenstellend? Die Antwort ist: natürlich nicht", sagte er, "denn wir wollen in jeder Saison in so vielen Wettbewerben wie möglich erfolgreich sein." Vor allem die Champions League wolle der Verein gewinnen, so der City-Boss, "deshalb hinterlässt diese Saison ein bisschen Enttäuschung."

Das favorisierte Team von Trainer Pep Guardiola war im Viertelfinale überraschend an Olympique Lyon gescheitert. In der Premier League war City als Tabellenzweiter 18 Punkte hinter dem Meister Liverpool gelandet. Auch im FA Cup war gegen den FC Arsenal vorzeitig Schluss. Nur der Ligapokal ging nach Manchester. Dennoch sieht Al Mubarak "viele positive Dinge, auf denen wir aufbauen können". Er kündigte an, die Mannschaft werde in der neuen Saison noch "hungriger" sein.

Al Mubarak erklärte außerdem, er wolle das Verhältnis zur europäischen Fußballunion UEFA verbessern. Die UEFA hatte City wegen angeblicher Verstöße gegen die Regeln des Financial Fair Play für zwei Jahre vom europäischen Wettbewerb ausgeschlossen, doch der internationale Sportgerichtshof Cas kassierte die Sperre. Die Beweise seien unzureichend oder die Taten verjährt, erklärte der Cas.

Al Mubarak, der auf Citys Unschuld beharrt, sieht keinen Grund für Missstimmung. "Das Leben ist zu kurz, um Groll zu hegen", sagte er. "Es war eine Herausforderung. Die liegt nun hinter uns, für mich ist das Thema durch. Ich konzentriere mich nur auf eins: Wie kann ich diesem Club helfen, in der Champions League mitzuhalten und sie zu gewinnen und eine konstruktive Beziehung zur UEFA zu haben. Nur so kann das gehen." Details dazu nannte er nicht.

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