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Tod der Fußball-Legende: Argentinier nehmen Abschied von Diego Maradona

Tod der Fußball-Legende  

Argentinier nehmen Abschied von Diego Maradona

26.11.2020, 12:17 Uhr | dpa

Tod der Fußball-Legende: Argentinier nehmen Abschied von Diego Maradona. Die Polizei kontrolliert in Buenos Aires den Zugang zur Casa Rosada für die Totenwache von Diego Maradona.

Die Polizei kontrolliert in Buenos Aires den Zugang zur Casa Rosada für die Totenwache von Diego Maradona. Foto: Gustavo Ortiz/dpa. (Quelle: dpa)

Buenos Aires (dpa) - Nach dem Tod von Diego Armando Maradona ist der Leichnam der argentinischen Fußball-Legende im Regierungspalast in der Hauptstadt Buenos Aires aufgebahrt worden.

Der Sarg mit den sterblichen Überresten sei in der Nacht zum Donnerstag in einem Krankenwagen in die Casa Rosada gebracht worden, berichteten örtliche Medien. Tausende Menschen standen schon vor Sonnenaufgang Schlange, um Abschied von Maradona nehmen zu können. Familienangehörige und enge Freunde waren bereits vorher eingelassen worden, wie es weiter hieß.

Als sich am frühen Morgen (Ortszeit) die Pforten öffneten, zogen die Fans nach einer Sicherheitskontrolle an dem mit einer argentinischen Fahne bedeckten Sarg vorbei, um ihrem Idol die letzte Ehre zu erweisen. Viele weinten, andere warfen Trikots mit der Nummer 10 über die Absperrung, wie auf TV-Bildern zu sehen war. "Gracias Diego, gracias!" (Danke Diego, danke!), schrie ein Mann unter Tränen, als er an dem Sarg vorbeiging.

Die Regierung rechnet mit bis zu einer Millionen Trauergästen. Angesichts der Corona-Pandemie riefen die Behörden die Menschen dazu auf, Schutzmaßnahmen einzuhalten. Staatschef Alberto Fernández hatte eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.

Maradona war am Mittwoch im Alter von 60 Jahren in seinem Haus in Tigre nördlich von Buenos Aires gestorben. Die Obduktion habe bestätigt, dass der Weltmeister von 1986 an einem Herzinfarkt gestorben sei, hieß es in Medienberichten. Maradona sei gegen 11.30 Uhr leblos in seinem Bett gefunden worden. Ein Neffe habe ihn am Abend zuvor gegen 23.00 Uhr vermutlich als Letzter lebend gesehen.

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