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Premier League: Wegen Hirnschäden – England-Klubs sollen Kopfbälle begrenzen

Verband will Spieler schützen  

Hirnschäden: England-Klubs sollen Kopfbälle begrenzen

29.07.2021, 08:22 Uhr | sid

Premier League: Wegen Hirnschäden – England-Klubs sollen Kopfbälle begrenzen. Liverpools Milner (r.) beim Kopfball: Wird das Training der Aktion künftig eingeschränkt? (Quelle: imago images/Xinhua)

Liverpools Milner (r.) beim Kopfball: Wird das Training der Aktion künftig eingeschränkt? (Quelle: Xinhua/imago images)

Zur Prävention von Folgeschäden durch die Spielaktion regt der englische Fußballverband FA eine Änderung an. Diese betrifft besonders das Training auch der Vereine aus der Premier League.

Um möglichen Folgeschäden am Gehirn vorzubeugen, hat der englische Fußballverband FA erneut umfangreiche Anpassungen beim Kopfballtraining angeregt. Demnach werden die Profivereine dazu aufgefordert, die Zahl der Kopfbälle pro Spieler auf zehn pro Trainingswoche zu begrenzen. Zudem sollten individuelle Spielerprofile erstellt werden, um den Trainingsbedarf anzupassen.

Amateurvereinen wird empfohlen, das Kopfballtraining auf eine Einheit pro Woche zu beschränken und dabei ebenfalls nicht mehr als zehn Kopfbälle pro Einheit und Spieler zu trainieren. Die Empfehlungen gelten allerdings nicht für den normalen Spielbetrieb, da im "Training die überwiegende Mehrheit der Kopfbälle durchgeführt wird", wie die FA schrieb.

Erst im vergangenen Jahr hatte der Verband das Kopfballtraining für Kinder im Grundschulalter verboten und für den gesamten Jugendbereich eine Empfehlung ausgesprochen, auf Kopfbälle so gut es geht zu verzichten. Seit Jahrzehnten gibt es Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Kopfbällen und Hirnschäden.

Bedenken an den Richtlinien gibt es, da keine unterschiedlichen Empfehlungen für Männer und Frauen ausgesprochen wurden, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass Frauen anfälliger für solche Langzeitfolgen sind.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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