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FIFA bestraft Usbeken wegen absichtlichen Zeitspiels

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FIFA bestraft Usbeken wegen absichtlichen Zeitspiels

17.02.2012, 12:50 Uhr | dpa

FIFA bestraft Usbeken wegen absichtlichen Zeitspiels. Für absichtliches Zeitspiel sahen fünf Usbeken die Gelbe Karte. (Quelle: imago)

Für absichtliches Zeitspiel sahen fünf Usbeken die Gelbe Karte. (Quelle: imago)

Weil sie sich absichtlich eine Sperre einhandelten, sind fünf usbekische Nationalspieler vom Weltverband FIFA bestraft worden. Das Quintett hatte im WM-Qualifikationsspiel gegen Tadschikistan am 15. November 2011 absichtlich das Spiel verzögert, Gelbe Karten erhalten und so eine Sperre für die bedeutungslose Partie gegen Japan provoziert.

Nach Prüfung der Spielberichte sperrte die FIFA-Disziplinarkommission nun die fünf Spieler für eine weitere Begegnung, wie der Verband mitteilte. Damit müssen die Nationalkicker auch im ersten Spiel der vierten Qualifikationsrunde zur WM 2014 aussetzen.

Erinnerungen an den Fall Frank Ordenewitz

Dies sei auf Basis von Artikel 57 ihres Disziplinar-Codes geschehen, der Sanktionen für Akteure vorsieht, die "die Prinzipien des Fairplay verletzen", wie der Weltverband mitteilte. Die Profis müssen auch je 3.000 Schweizer Franken (ca. 2.500 Euro) Strafe zahlen. Außerdem wurde der usbekische Verband nach Paragraf 52a ("Fehlverhalten des Teams") zu einer Strafe von 18.000 Franken (14.900 Euro) verurteilt.

Die Affäre erinnert an den Fall Frank Ordenewitz. Der damalige Profi des 1. FC Köln hatte im Pokal-Halbfinale 1991 eine Rote Karte provoziert, um seine Sperre in der Bundesliga und nicht im Endspiel absitzen zu müssen. Zuvor hatte Trainer Erich Rutemöller dem Stürmer mit den Worten "Mach et, Otze" die Erlaubnis erteilt. Der Deutsche Fußball-Bund schritt ein und sperrte Ordenewitz doch fürs Endspiel.

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