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Jürgen Klinsmann beim Gold-Cup: Sperre fürs Finale nach Wutausbruch

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WM 2014  

Verband sperrt Klinsmann für Gold-Cup-Finale

27.07.2013, 12:07 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Jürgen Klinsmann beim Gold-Cup: Sperre fürs Finale nach Wutausbruch. Jürgen Klinsmann muss sich das Endspiel des Gold Cups von der Tribüne aus ansehen. (Quelle: imago/Icon)

Jürgen Klinsmann muss sich das Endspiel des Gold Cups von der Tribüne aus ansehen. (Quelle: Icon/imago)

US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann muss das Endspiel des Gold Cups gegen Panama von der Tribüne aus verfolgen. Das teilte der zuständige CONCACAF-Verband einen Tag vor der Partie an diesem Sonntag in Chicago mit. Klinsmann war in der Halbfinalpartie gegen Honduras aus der Coaching Zone verwiesen worden.

Kurz vor Ende des Spiels hatte sich der 48-jährige Klinsmann über ein Foul an DaMarcus Beasley dermaßen aufgeregt, dass er vor Wut einen Ball auf den Boden knallte. Schiedsrichter Enrico Wijngaarde aus Surinam schickte ihn daraufhin auf die Tribüne. "Ich bin übergekocht. Das war Frustration, weil ich um die Gesundheit meine Spieler gefürchtet habe", sagte Klinsmann.

Keine Gnade vom Verband

"Ich habe nur aus Wut den Ball auf den Boden geknallt, weil unser Kapitän zuvor mehrmals brutal gefoult wurde. Die Fernsehbilder zeigen dies auch sehr deutlich", hatte Klinsmann vor der Urteilsentscheidung erklärt. Dabei war der Wutausbruch des deutschen Ex-Nationaltrainers durchaus nachvollziehbar. Nach dem Tor zum 3:1 für die USA gingen Honduras' Spieler überhart in die Zweikämpfe, Schiedsrichter Wijngaarde zeigte nicht einmal Gelb. "Die Fouls haben sich am Ende gehäuft", so Klinsmann weiter.

Die Disziplinarkommission des Fußball-Kontinentalverbandes wertete Klinsmanns Wutausbruch etwas anders. Klinsmann sei aus dem technischen Bereich verwiesen worden, nachdem er seine abweichende Meinung gegenüber dem Schiedsrichter zum Ausdruck gebracht habe, indem er den Ball in "tätlicher Weise" geworfen habe. Gegen die Entscheidung kann keine Berufung eingelegt werden, hieß es in einer Mitteilung auf der CONCACAF-Homepage.

Klinsmann: "Einfach schade"

Klinsmann hatte schon vorher bekundet, wie er einen Ausschluss für das Finale finden würde: "Das wäre einfach schade." Wer ihn kenne, wisse, dass er zwar immer engagiert mitgehe, aber nichts gegen Schiedsrichter oder Gegenspieler sage oder mache, betonte der ehemalige Nationalspieler und -Trainer, der als US-Coach vor dem ersten Titelgewinn steht.

US-Kapitän Beasley nimmt Klinsmann in Schutz

Die USA haben bislang fünfmal die Meisterschaft von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibikstaaten gewonnen, zuletzt 2007. Den fünften Gold-Cup-Titel müssen die US-Profis nun ohne ihren Coach holen. "Ich glaube nicht, dass sich dadurch viel ändert", sagte derweil Kapitän Beasley. "Natürlich ist es immer gut, ihn auf der Bank zu haben, aber er wird uns vor dem Spiel die richtigen Anweisungen geben."

Dennoch werde es ungewohnt sein, "sein Gesicht nicht an der Seitenlinie zu sehen", ergänzte Beasley, der Klinsmanns Kritik am Schiedsrichter teilte. "Ich habe viel mit dem Referee gesprochen, aber es gab keine Karten. Ich bin drei-, viermal hart getroffen worden, und immer gab es nur Freistoß."

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