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WM-Kader 2014: Joachim Löw heizt den Konkurrenzkampf an

Kommentar zum WM-Kader  

Einige etablierte Nationalspieler müssen noch um ihr WM-Ticket zittern

08.05.2014, 15:45 Uhr | jru, t-online.de

WM-Kader 2014: Joachim Löw heizt den Konkurrenzkampf an. Lukas Podolski (li.) im Gespräch mit Matthias Ginter bei dessen Länderspiel-Debüt gegen Chile. (Quelle: imago images)

Lukas Podolski (li.) im Gespräch mit Matthias Ginter bei dessen Länderspiel-Debüt gegen Chile. (Quelle: imago images)

Ein Kommentar von Jörg Runde

Der Bundestrainer hat tatsächlich Wort gehalten, er achtete bei der Nominierung seines WM-Kaders nicht auf große Namen oder vergangene Verdienste im Nationaltrikot. Schon vor einigen Wochen sagte Joachim Löw, er brauche in Brasilien fitte Spieler mit Selbstvertrauen. Stellvertretend für diesen Kurs steht das vorläufige Aufgebot des DFB.

So bitter diese Linie für potenzielle WM-Kandidaten wie René Adler, Mario Gomez, Sidney Sam, Heiko Westermann oder Max Kruse auch ist, ihre Nichtberücksichtigung geht absolut in Ordnung. Für Spiele auf Weltklasseniveau hat das Quintett derzeit einfach nicht die nötige Form.

Volland und Co. wollen sich beweisen

Dass Löw bei Sami Khedira trotz dessen langer Pause nach einem Kreuzbandriss eine Ausnahme macht, ist verständlich. Der Profi von Real Madrid wird beim Fußball-Großereignis als Führungsfigur auch außerhalb des Platzes dringend benötigt.

Mit der Berufung von Kevin Volland, Matthias Ginter, Shkodran Mustafi, André Hahn, Max Meyer, Leon Goretzka und Erik Durm setzt Löw zudem ein klares Signal. Im Länderspiel gegen Polen und im Trainingslager in Südtirol soll es zur Sache gehen. Der Bundestrainer will einen echten Konkurrenzkampf um die letzten WM-Tickets.

Etablierten Kräften droht das Aus

Von den genannten sieben Profis hat bisher zwar nur Matthias Ginter ein Länderspiel vorzuweisen, sie alle vereint aber das Ziel, ein paar sportliche Wochen im DFB-Quartier Campo Bahia zu verbringen. Um das zu erleben, werden sie alles geben.

Fitness und Form für Spitzenfußball können Volland und Co. allesamt vorweisen. Zuletzt verletzten und deshalb schwächelnden Spielern wie Marcell Jansen, Benedikt Höwedes und Marcel Schmelzer sind sie damit schon einmal einen Schritt voraus.

Es sollte also niemanden überraschen, wenn bei der endgültigen Nominierung am 2. Juni im 23 Mann starken deutschen WM-Kader neben Gomez, Adler und Kruse weitere gestandene Nationalspieler fehlen.

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