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Nach Unfall-Drama: Bierhoff rechnet nicht mit negativen Auswirkungen

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Nach Unfall-Drama beim DFB  

Keine negativen Auswirkungen auf WM-Vorbereitung erwartet

28.05.2014, 16:25 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Nach Unfall-Drama: Bierhoff rechnet nicht mit negativen Auswirkungen. Stellungnahme: Oliver Bierhoff äußerte sich um folgenschweren Autounfalls am Rande des DFB-Trainingslagers. (Quelle: dpa)

Stellungnahme: Oliver Bierhoff äußerte sich um folgenschweren Autounfalls am Rande des DFB-Trainingslagers. (Quelle: dpa)

Oliver Bierhoff rechnet nach dem Unfall mit zwei Verletzten im Trainingscamp der deutschen Nationalmannschaft in Südtirol nicht mit negativen Auswirkungen bei der WM-Vorbereitung. "Trotz des schlimmen Ereignisses" befürchte er keine Konsequenzen für die weitere Vorbereitung", sagte der DFB-Teammanager bei der Pressekonferenz in St. Leonhard im Passeiertal. Dies gelte vor allem für die beiden am Unfall beteiligten Spieler, Benedikt Höwedes und Julian Draxler - sie waren Beifahrer bei der Vorstellung der Mercedes-Wagen.

Die beiden Schalker, die den Unfall laut Bierhoff "miterleben mussten", haben danach umgehend das Gespräch mit Team-Psychologe Hans-Dieter Hermann gesucht. "Als sie zurück ins Hotel gekommen sind, sind sie nicht direkt aufs Zimmer, sondern hatten das Bedürfnis zu sprechen", so der Teammanager. Hermann habe sich daraufhin mit den beiden Fußballern sowie den beiden Motorsportlern zusammengesetzt.

"Gut, dass sie in Bewegung waren"

Höwedes, der im Wagen von Unfallfahrer Wehrlein saß, und Draxler trainierten am Dienstagmittag und Mittwoch bereits wieder mit der Mannschaft. "Es war gut, dass sie in Bewegung waren", betonte Bierhoff: "Am Mittwochfrüh haben sie sich dann gleich wieder nach dem Zustand der Verletzten erkundigt." Höwedes hatte sogar bei der Erstversorgung geholfen.

Bierhoff war noch am Dienstag mit den beiden Mercedes-Piloten Pascal Wehrlein und Nico Rosberg zu einem Besuch bei den Verletzten in die Krankenhäuser von Bozen und Meran gefahren. Zudem halte man Kontakt zur Frau des schwer verletzten 63 Jahre alten Thüringers. "Es war unheimlich wichtig, dass dieser persönliche Kontakt stattgefunden hat", sagte Bierhoff. Über den Gesundheitszustand der Unfallopfer wurde aus Schutz der Privatsphäre nichts mitgeteilt. Auch über die laufenden Ermittlungen der Polizei gab es keine Erklärungen.

"Es handelt sich um einen Unfall, wir sind nicht mehr Herr des Verfahrens", sagte Jens Grittner, Sprecher der Nationalmannschaft. Polizeihauptkommissar Johann Ramoser stellte klar, "dass die Strecke sicher war. Das kann ich garantieren". Aufklärung könnten Bordkameras bringen, die in den beiden Wagen installiert worden waren. Sie sollten die Fahrt und Gespräche zwischen den Piloten und den Fußballern aufzeichnen und wurden an die Behörden übergeben. Claudia Merzbach, Sprecherin von Sponsor Mercedes Benz, betonte, dass es sich um kein Rennen gehandelt habe: "Es ging nur darum, die beiden Fahrzeuge vorzustellen."

UMFRAGE
Sollte der DFB nach dem tragischen Unfall auf Werbeaktionen dieser Art verzichten?

Bierhoff: Werden uns nicht einigeln

Bierhoff kündigte an, dass der DFB solche Aktionen künftig noch genauer auf den Prüfstand stellen werde. "Es ist klar, dass solch eine Aktion und ein solcher Unfall in die Bewertung kommt", sagte der Teammanager. Er betonte aber auch, dass sich "meine Meinung, Aktivitäten auch außerhalb des Platzes anzubieten, nicht geändert hat - auch wenn die Lust aktuell vergangen ist. "Es wäre verkehrt, sich ein zu igeln und nur auf eine Sache zu konzentrieren. Wir werden auch weiterhin Teamaktivitäten anbieten, bei denen es ein kleines Restrisiko gibt".

Schwer sei es, dieses abzuschätzen. "Wir haben eine Radtour durchgeführt, da kann man sich auch fragen, ob man die machen kann", äußerte der Europameister von 1996: "Man hat im Leben immer ein Restrisiko. Das müssen aber wir so klein wie möglich halten."

Ausweichmanöver führt zu Unfall

Unterdessen wurde bekannt, dass der schwer verletzte Urlauber aus Thüringen nicht mehr in Lebensgefahr schwebe. Der Mann war laut "Bild" mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma in ein Krankenhaus in Bozen geflogen worden.

Zu dem Unfall war es gekommen als Wehrlein versuchte, mit seinem Mercedes C-Klasse AMG (360 PS) dem unmittelbar vor ihm fahrenden Rosberg auszuweichen. Der Rennfahrer, dessen Wagen mit 457 PS ausgestattet gewesen sein soll, sei von einer Frau auf der abgesperrten Rennstrecke irritiert worden sein und habe daraufhin stark abgebremst. Beim Versuch, eine Kollision zu verhindern, habe Wehrlein bei seinem Ausweichmanöver dann die beiden Männer erfasst. Beide Wagen sollen nicht schnell unterwegs gewesen, allerdings sehr dicht hintereinander hergefahren sein.

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