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Skurrile Verbote bei den WM-Mannschaften

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Sex, Softdrinks, Soziale Medien  

Skurrile Verbote bei den WM-Mannschaften

18.06.2014, 17:09 Uhr | t-online.de

Skurrile Verbote bei den WM-Mannschaften. Miguel Herrera stellt besonders strenge Regeln auf. (Quelle: imago/Fotoarena International)

Miguel Herrera stellt besonders strenge Regeln auf. (Quelle: Fotoarena International/imago)

Kein Akrobatik-Sex und Twitter und Co. sind verboten: Die Vorschriften einiger Nationaltrainer für ihre Spieler während der WM gehen oft bis ins letzte Detail. Auch im Kontakt zu ihren Familien müssen sich viele Spieler in Brasilien einschränken.

Seine Verlobung mit dem belgischen Model Fanny Neguesha gab Mario Balotelli auf Twitter bekannt. Ausgerechnet - dabei hatte Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli seine Profis vor der Fußball-WM in Brasilien dazu aufgerufen, soziale Netzwerke nur in Maßen zu nutzen.

Und der Italiener ist nicht der einzige Coach, der seinen Spielern während des Turniers Vorschriften macht: Von Sex-Regeln über ein Verbot von Frauen und Freundinnen bis hin zu Einschränkungen bei der Ernährung reichen die Vorschriften für die WM-Teilnehmer.

Kein Akrobatik-Sex

Mexikos Trainer Miguel Herrera kündigte an, er erwarte von seinen Spielern, dass sie während des Turniers auf Sex verzichten. "Ich denke nicht darüber nach, Sex zu verbieten, ich denke an Fußball und ich hoffe, die Jungs denken auch an Fußball", sagte er. An 40 Tagen Enthaltsamkeit sei noch niemand gestorben.

Ebenfalls Regeln zum Liebesleben gab es von Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari - er hat seinen Spielern Akrobatik-Sex verboten. Costa Ricas Jorge Luis Pinto erlaubt seinen Profis immerhin "Sex in Maßen". Dafür erklärte er, seine Spieler dürften direkt vor dem Spiel in der Kabine keine Handys mehr benutzen.

Gesunde Ernährung

Besonders strenge Gesetze gibt es bei den Mexikanern. Alkohol und Zigaretten sind Tabu, auch von der Öffentlichkeit wird das Team größtenteils abgeschirmt.

Die Ernährung der Spieler steht ebenfalls im Mittelpunkt vieler Mannschaftsregeln- die meisten Teams haben ihre eigenen Ernährungsberater und Köche dabei. Bei Chile sind etwa Softdrinks während der WM verboten. Algeriens Kicker dürfen in Brasilien nicht auswärts essen gehen.

Twitter und Co. sind Tabu

Eine weitere grundlegende Frage für die Nationaltrainer ist, ob Frauen, Freundinnen und Kinder der Kicker in den Quartieren willkommen sind. Während viele Teams wie etwa Italien darauf setzen, Besuchstage einzuplanen, mussten die deutschen Profis zumindest bis zum ersten Spiel auf ihre Familien verzichten. Belgiens Marc Wilmots stellte gar die Regel auf, dass die Frauen der Spieler erst vorbeikommen dürften, wenn sein Team es ins Halbfinale schafft.

Spätestens nach Skandalen wie Mario Balotellis Twitter-Eskapaden, die in Italien immer wieder für Wirbel sorgen, haben viele Trainer auch den Umgang mit sozialen Netzwerken reglementiert. Bei Russlands Fabio Capello sind sie komplett gestrichen, niederländische Profis dürfen nichts über ihre Teamkollegen schreiben.

Auch England ruft seine Spieler auf, soziale Netzwerke zurückhaltend zu nutzen. Nachdem in der Vergangenheit immer wieder Details an die Öffentlichkeit gelangten, wurde die deutsche Elf ausdrücklich aufgefordert keine taktischen Geheimnisse auszuplaudern. Deshalb ist das Handy bei Mannschaftssitzungen verboten.

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