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Japan gegen Griechenland: Nullnummer hilft keinem der Teams

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Remis gegen Griechenland  

Japan kann Überzahl nicht in Tore ummünzen

20.06.2014, 11:39 Uhr | dpa

Japan gegen Griechenland: Nullnummer hilft keinem der Teams. Griechenlands Vasilis Torosidis bedrängt den Japaner Makoto Hasebe beim Kopfball. (Quelle: Reuters)

Griechenlands Vasilis Torosidis bedrängt den Japaner Makoto Hasebe beim Kopfball. (Quelle: Reuters)

Dieses Unentschieden hilft wohl keinem der beiden Teams so richtig weiter: Nach ihrem torlosen Unentschieden müssen Japan und Griechenland um das Weiterkommen bei der WM 2014 bangen. Beide Teams brauchen nun in ihrem letzten jeweiligen Gruppenspiel einen Sieg, um noch eine Chance aufs zweite Achtelfinal-Ticket in der Gruppe C zu haben. Kolumbien hatte sich ein paar Stunden zuvor mit einem 2:1 gegen die Elfenbeinküste seinen Platz in der nächsten Runde gesichert.

Vor 39.485 Zuschauern in Natal waren die Japaner über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, auch weil die Blauen Samurai über eine Halbzeit in Überzahl spielten. Kostas Katsouranis hatte in der 38. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte gesehen. Doch die Japaner konnten ihre numerische Überzahl nicht nutzen und scheiterten immer wieder an Griechenlands Torwart Orestis Karnezis.

Kagawa zunächst auf der Bank

Bei Temperaturen um die 30 Grad und immer wieder einsetzendem Regen entwickelte sich ein wenig unterhaltsames Spiel. Die technisch versierten Japaner übernahmen auch ohne den auf die Bank verbannten Ex-Dortmunder Shinji Kagawa zwar die Spielkontrolle, kamen aber lange kaum zu zwingenden Torchancen.

Wie gewohnt agierten die Griechen, bei denen ein Trainingszoff vor dem Spiel noch für Wirbel gesorgt hatte, aus einer dicht gestaffelten Abwehr und setzten schon vor dem Platzverweis auf Konter.

Gekas eingewechselt

Dabei wäre dem Europameister von 2004 zwei Minuten nach der Hinausstellung von Katsouranis fast das Führungstor geglückt. Doch Japans Keeper Eiji Kawashima war bei einem Schuss von Vasilios Torosidis aus zehn Metern zur Stelle. Zuvor waren in der ersten Halbzeit schon Panagiotis Kone (11.) und Ioannis Maniatis (26.) zu kleineren Chancen gekommen.

Das taktische Konzept von Hellas-Trainer Fernando Santos war dabei nicht nur wegen der Gelb-Roten Karte beeinträchtigt worden. So musste Stürmer Kostas Mitroglou, der einst beim niederrheinischen Kreisligisten SV Neukirchen das Fußballspielen erlernt hatte, mit Rückenbeschwerden für den früheren Bundesliga-Torschützenkönig Theofanis Gekas ausgewechselt werden.

Japanische Schlussoffensive wird nicht belohnt

Die Japaner waren immer wieder um schnelles Spiel bemüht, doch im Strafraum fehlte die Effektivität. Yuya Osako, der zur kommenden Saison von 1860 München zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln wechselt, zirkelte einen Schuss aus halblinker Position neben das Tor (21.). Außerdem prüfte Milan-Mittelfeldspieler Keisuke Honda den griechischen Schlussmann Karnezis (29.).

Auch im zweiten Durchgang riss das Spiel die Zuschauer nicht von den Sitzen. Japan drängte, gefährlicher waren aber zunächst die Griechen. Wie etwa in der 60. Minute, als Gekas per Kopf an Kawashima scheiterte. Dann setzten die Japaner aber doch zur Schlussoffensive an. Erst hatte Yoshito Okubo die Riesen-Chance zur Führung (68.), anschließend scheiterte der Schalker Atsuto Uchida aus kurzer Entfernung (71.). Und in der 89. Minute traf auch Yasuhito Endo per Freistoß nicht.

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