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Golf: Kaymer fühlte sich als Nummer eins der Welt "so leer"

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Kaymer fühlte sich als Nummer eins der Welt "so leer"

12.06.2018, 08:43 Uhr | dpa

Golf: Kaymer fühlte sich als Nummer eins der Welt "so leer". Martin Kaymer will bei der US Open an alte Erfolge anknüpfen.

Martin Kaymer will bei der US Open an alte Erfolge anknüpfen. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Für Deutschlands Golfstar Martin Kaymer war der Sprung an die Spitze der Weltrangliste im Februar 2011 einer der schwersten Tage in seiner Sport-Karriere.

"Ganz ehrlich: Der Tag, als ich Nummer eins der Welt geworden bin, war auch einer der bittersten Momente meiner Karriere", sagte der 33-Jährige in einem Interview des Internetportals Sportbuzzer, das die Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann mit dem zweifachen Major-Sieger führte. Kaymer erzählte, dass er diesen Moment alleine in einem Café in Scottsdale erlebte. "Als ich mich dann endlich ganz oben auf der Liste sah, als ich wusste, ich bin der beste Golfspieler der Welt, da habe ich mich so leer gefühlt".

Kaymer bereitet sich derzeit im Shinnecock Hills Golf Club auf die US Open vor, die an diesem Donnerstag beginnen. Bei dem Major-Turnier in der Nähe von New York will der Profi aus Mettmann an alte Erfolge anknüpfen. An ein Ende seiner Golf-Karriere denkt der momentane Weltranglisten-118. Kaymer noch nicht. "Ich habe jetzt die Möglichkeit, aufzuhören oder neue Wege zu gehen. Und aufhören will ich noch nicht. Zumindest möchte ich versuchen, alles zu gewinnen, was man gewinnen kann. Dafür fehlen mir noch zwei Major-Siege, und darauf lege ich den Fokus."

Aber wenn es einmal soweit sein sollte, will sich Kaymer neuen Herausforderung stellen. "Zum Beispiel als Rennfahrer oder so. Dann würde ich da versuchen, in einer bestimmten Klasse der Beste zu werden."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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