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Verfrühte Einschulung für die "Klasse 2012"

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Nationalmannschaft  

Verfrühte Einschulung für die "Klasse 2012"

11.01.2009, 14:17 Uhr | sid

Michael Müller steht eine große Nationalmannschafts-Karriere bevor. (Foto: imago)Michael Müller steht eine große Nationalmannschafts-Karriere bevor. (Foto: imago) Die Zukunft des deutschen Handballs trägt einen Allerweltsnamen. Michael Müller ist 24 Jahre alt, Rückraumspieler beim TV Großwallstadt und einer aus der neuen Generation in der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB). Gemeinsam mit Mittelmann Martin Strobel oder Sven-Sören Christophersen zählt Müller zwar zur "Klasse 2012" und soll bei den Olympischen Spielen in London eine tragende Rolle spielen. Doch nach dem bitteren Vorrunden-Aus von Peking setzt Bundestrainer Heiner Brand schon bei der WM in Kroatien ab kommenden Samstag auf die jungen Wilden.

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Brand forciert den Umbruch

"Natürlich erhöhst du das Risiko, wenn du mit unerfahrenen Spielern antrittst. Aber mit Blick auf die Zukunft gab es keine andere Wahl", sagt Brand. Statt Henning Fritz, Andrej Klimovets oder Christian Zeitz laufen Müller, Strobel, Christophersen und Torwart Silvio Heinevetter beim letzten WM-Vorbereitungsturnier in Algiceras (Spanien) auf. Auch dort fehlt es noch sichtlich an Erfahrung und Feinabstimmung, aber das nimmt Brand in Kauf. "Bei mir darf jeder Fehler machen, solange der Einsatz stimmt", sagt der Erfolgscoach.

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Müller: "Das sind alles Riesentypen"

Das war bisher der Fall, und die junge Garde, aus der auch Spieler wie Manuel Späth (Göppingen), Stefan Kneer (Balingen-Weilstetten) oder Andreas Rojewski (Magdeburg) schon zum DHB-Kader gehörten, kann ihr Glück im Nationaltrikot manchmal noch gar nicht richtig fassen. "Das war wie im Traum. Bei der WM 2007 habe ich noch vor dem Fernseher gesessen, und jetzt bin ich selbst dabei", sagt Michael Müller und berichtet von der wohlwollenden Aufnahme durch die alten Hasen: "Die Mannschaft hat es mir auch leicht gemacht, als ich anfangs aufgeregt zum Nationalteam kam. Es macht riesig Spaß, mit den Stars zu trainieren. Das sind alles Riesentypen."

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Kraus als Vorbild

Der Linkshänder ist auf dem besten Weg, selbst ein deutscher Handball-Star zu werden, auch wenn er auf Halbrechts an Holger Glandorf noch nicht vorbeikommt. Doch wie wichtig die Rolle eines starken zweiten Mannes ist, haben die Spiele in Peking gezeigt, als vor allem Glandorf mangels Alternativen durchspielen musste und schließlich sichtlich platt war. Martin Strobel ist der "Backup" für Michael Kraus auf der Mitte - und zugleich die perfekte Ergänzung. Hier der extrovertierte und athletisch dynamische Kraus, dort der wesentlich ruhigere Stratege Strobel. Zudem ist der selbst erst 25-jährige Kraus das beste Beispiel wie schnell ein junger Spieler zur Stammkraft werden kann: Bei der WM 2007 war er noch der Shootingstar, jetzt Regisseur und Kapitän.

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Lockere Sprüche von Hens, Motivation von Bitter

Damit Müller, Strobel oder die anderen auch bald soweit sind, helfen alle im Team mit. "Ich versuche, mit lockeren Sprüchen den Jungen die Angst zu nehmen", sagt Pascal Hens. Und Torhüter Johannes Bitter ist ohnein sicher: "Die Jungen sind hungrig, sie können bei der WM ohne den ganz großen Druck aufspielen. Beim ersten Spiel werden sie richtig heiß sein, da wird es richtig brennen."

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