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Handball-Bundesliga: Serdarusic sagt den Rhein-Neckar Löwen ab

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Bundesliga  

Serdarusic sagt den Rhein-Neckar Löwen ab

25.02.2009, 10:44 Uhr | dpa

Noka Serdarusic wird aus gesundheitlichen Gründen nicht Trainer der Rhein-Neckar-Löwen. (Foto: imago)Noka Serdarusic wird aus gesundheitlichen Gründen nicht Trainer der Rhein-Neckar-Löwen. (Foto: imago) Noka Serdarusic tritt seine Trainerstelle beim Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen in der kommenden Saison nicht an. "Aus gesundheitlichen Gründen kann ich nun doch nicht auf die Trainerbank zurückkehren", erklärte der 58-Jährige. Nach einer Bandscheiben-Operation im Sommer musste sich der ehemalige Meistercoach von Rekordmeister THW Kiel im Januar auch noch eine Knieprothese einsetzen lassen.

"Ich habe wieder große Schmerzen. Sowohl im Rücken als auch im Knie ist der Heilungsverlauf nicht optimal, es hat neue Komplikationen gegeben", sagte Serdarusic. Wahrscheinlich ist damit auch seine Trainerkarriere beendet. Mit dem THW gewann Serdarusic unter anderem elf deutsche Meisterschaften und 2007 die Champions League.

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Vertrag bereits aufgelöst

Der gebürtige Bosnier hatte erst Anfang des Jahres bei den Badenern einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der Kontrakt wurde nun aufgelöst. "Das haben wir uns alle auch ganz anders vorgestellt. Es tut uns auch wahnsinnig leid für Noka, aber das ist nun mal höhere Gewalt", sagte Löwen-Manager Thorsten Storm dem Radiosender NDR Info.

Projekt "weltbester Handball-Klub" in Gefahr

Nach seiner Entlassung in Kiel im Juni 2008 hatte sich Serdarusic wegen gesundheitlicher Probleme eine längere Pause verordnet. Im Dezember sagte der Coach dann aber den Löwen zu. Mit dem Erfolgstrainer wollten die Badener die jahrelange Vorherrschaft des THW Kiel in der Bundesliga brechen und auch international nach Trophäen greifen. Vereins-Gesellschafter Jesper Nielsen sprach vom "Projekt, der weltbeste Handball-Klub zu werden".

Zwei Schweden dürfen sich Hoffnung machen

Heißeste Kandidaten auf die Trainerstelle in Mannheim sind nun Staffan Olsson und Ola Lindgren. Olsson, der unter Serdarusic jahrelang in Kiel spielte, trainiert zur Zeit Hammarby IF in Schweden, Lindgren betreut die HSG Nordhorn. Pikanterweise sind die beiden ehemaligen Weltklasse-Handballer gemeinsam für die schwedische Nationalmannschaft zuständig. Olsson habe sich schon mit der Rolle als Assistent von Serdarusic angefreundet gehabt und sei nun Kandidat für den Chefposten, sagte Storm. Auch das Interesse an Lindgren, wollte der Löwen-Manager nicht dementieren.

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Karabatic wollte seinem Ziehvater folgen

Unklar ist nun, wie es im Millionen-Poker um Welthandballer Nikola Karabatic weitergeht. Der Rückraumspieler des THW Kiel wollte in der kommenden Saison unbedingt wieder unter seinem sportlichen Ziehvater Serdarusic spielen. Karabatic wollte zudem aus Kiel seinen Freund und Teamkollegen Vid Kavticnik mitbringen. Zwar sperrte sich der THW vehement gegen den Transfer des Franzosen, der bei den Norddeutschen noch einen Vertrag bis 2012 besitzt. Doch Karabatic ließ nicht locker und betonte: "Wenn Noka zu Barcelona gegangen wäre, dann wäre ich auch zu Barcelona gegangen."

Sport-Blog All in - Millionen-Poker um Nikola Karabatic

Angebot für Karabatic bleibt bestehen

Löwen-Manager Storm will den Kampf um das Rückraum-Ass trotz der Absage von Serdarusic nicht aufgeben: "Unser Angebot steht." Doch auch andere Wunschkandidaten könnten sich nach dem Rückzug des Star-Trainers einen Wechsel zu den Löwen, die in der Bundesliga derzeit auf einem enttäuschenden siebten Platz rangieren, neu überlegen.

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