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Bittere Heim-Niederlage für den HSV

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Handball - Champions League  

Bittere Heim-Niederlage für den HSV

26.03.2010, 17:49 Uhr | sid, dpa

Der Hamburger Pascal Hens (l.) wirft den Ball an Ciudad Reals Torwart Arpad Sterbik vorbei ins Tor. (Foto: dpa)Der Hamburger Pascal Hens (l.) wirft den Ball an Ciudad Reals Torwart Arpad Sterbik vorbei ins Tor. (Foto: dpa) Der HSV Hamburg muss um den Einzug ins Finale der Handball-Champions-League bangen. Die Norddeutschen unterlagen dem spanischen Titelverteidiger BM Ciudad Real im Halbfinal-Hinspiel mit 29:30 (13:12). Dabei hätten die Hanseaten durchaus ein positives Tore-Polster mitnehmen können, denn der HSV startete treffsicher in die Partie.

Nach der knappen Heimniederlage muss der HSV nun das Rückspiel in der Quijote Arena am kommenden Samstag unbedingt gewinnen, um ins Endspiel einzuziehen - eine äußerst schwere Aufgabe. "Die besseren Chancen liegen jetzt bei Ciudad, aber es ist noch nichts passiert. Wir sind super ins Spiel gekommen. Nach der schnellen Führung sind wir aber ein bisschen eingebrochen", sagte Nationaltorhüter Johannes Bitter.

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Starker Auftakt der Hamburger

Gegen den Champions-League-Sieger der Jahre 2006 und 2008 begannen die Hamburger furios: Einen 2:3-Rückstand verwandelte die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb binnen fünf Minuten in eine 8:3-Führung (9. Minute). Bitter brachte die Angriffsreihe der Spanier mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Im ersten Durchgang parierte der Nationaltorwart alle drei Siebenmeter und wehrte elf weitere Würfe ab. Zwischenzeitlich lag der HSV sogar mit sechs Toren in Front (11:5). Ihrem hohen Tempo der Anfangsviertelstunde mussten die Hanseaten dann aber Tribut zollen, so dass Ciudad Real bis zur Pause wieder herankam (12:13).

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Im zweiten Durchgang waren die Hanseaten vor über 10.000 Zuschauern in der Color-Line-Arena zunächst völlig von der Rolle. In Windeseile kam der Titelverteidiger, der ohne seinen Kreisläufer Rolando Urios und den slowenischen Rückraumspieler Uros Zorman angetreten war, zu schnellen Treffern und ging 20:16 in Front (36.). In der Folge knüpfte der HSV an sein Spiel zu Beginn der Partie an und erkämpfte sich zumindest die knappe Niederlage. Bester HSV-Werfer war Hans Lindberg mit sechs Treffern. Im zweiten Semifinale stehen sich Vorjahresfinalist THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen gegenüber. Ein rein deutsches Champions-League-Finale ist jedoch in weite Ferne gerückt.

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