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Handball-WM: Frankreich trifft im Finale auf Dänemark

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Handball-WM in Schweden - Halbfinale  

Frankreichs unstillbare Lust am Gewinnen

28.01.2011, 19:22 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Handball-WM: Frankreich trifft im Finale auf Dänemark. Frankreichs Nikola Karabatic freut sich sichtlich über den Finaleinzug bei der WM in Schweden. Die Gastgeber haben das Nachsehen. (Foto: dpa)

Frankreichs Nikola Karabatic freut sich sichtlich über den Finaleinzug bei der WM in Schweden. Die Gastgeber haben das Nachsehen. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Frankreichs Handballer stehen nach einem 29:26 (15:12) über WM-Gastgeber Schweden zum vierten Mal in Serie in einem großen Finale. Gegner der Franzosen im Endspiel in Malmö ist Ex-Europameister Dänemark, der sich mit 28:24 (12:12) in Kristianstad gegen den ehemaligen Weltmeister Spanien durchsetzte. Mikkel Hansen warf neun Tore für die Dänen. Spanien trifft - ebenfalls in Malmö - im Spiel um Platz drei auf Schweden.

Frankreich - Weltmeister, Olympiasieger und Europameister - hatte vor 11.477 Zuschauern in der Malmö Arena im Hamburger Bertrand Gille (8) und in Michael Guigou (8/2) seine besten Werfer. Für Rekord-Europameister Schweden traf Jonas Källman sechs Mal. Frankreich hatte zuletzt bei den Olympischen Spielen 2008, der WM 2009 und der EM 2010 im Finale gestanden und jeweils gewonnen.

Der Torwart bringt Spanien zurück ins Spiel

Im zweiten Halbfinale des Abends in Kristianstad brachte Torhüter Arpad Sterbik die Spanier gegen die Dänen wieder ins Spiel zurück. Nach seiner Einwechslung beim Stand von 6:10 (16.) glichen die Iberer auf 12:12 zur Pause aus. Allerdings ließen sich die Dänen davon nicht irritieren. Nach ausgeglichenem Spiel setzte sich der Europameister von 2008 auf 23:21 ab und kam trotz nochmaligen Ausgleichs zum verdienten Erfolg.

Flensburger Carlén langt fünf Mal hin

Die Schweden waren zuvor gegen Frankreich nur vorübergehend gleichwertig. Daran änderten auch die fünf Tore Oscar Carléns nichts. Der Einsatz des Flensburgers war wegen einer Einblutung im Knie fraglich gewesen. Frankreich drehte einen 2:4-Rückstand (7.) in eine 6:4-Führung (14.). Mit dem sicheren Kieler Torhüter Thierry Omeyer, der starken Abwehr und ihrer individuellen Klasse im Angriff warfen sie bis zur Pause eine 15:12-Führung heraus.

"Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir wussten, dass es erst einmal wichtig ist, wenig Tore zu bekommen", meinte Gille, dessen acht Versuche alle im Tor landeten. Auch Carlén musste die Überlegenheit des Favoriten anerkennen: "Wir haben 60 Minuten gekämpft, aber Frankreich war besser. Für uns war es ein riesiger Schritt nach vorne. Es ist zehn Jahre her, dass eine schwedische Mannschaft im Halbfinale stand."

Frankreich gibt erst zum Schluss etwas nach

Erst nach dem 24:17 (44.) ließen die Franzosen die Zügel schleifen, so dass die Schweden zu einer Resultatsverbesserung kamen. In der 56. Minute verkürzten die Skandinavier noch einmal auf 23:25.

Erfolg wird nie hässlich

Frankreichs Trainer Claude Onesta hatte schon vor der Begegnung betont, dass der Erfolgshunger immer noch nicht gestillt sei. "Wenn du eine Frau liebst, die sehr hübsch ist, willst du sie nicht nur einmal lieben, sondern immer wieder. Wenn du einen Titel gewonnen hast, willst du auch dieses Gefühl immer wieder haben", hatte Onesta erklärt.

Polen ergeht es wie der deutschen Auswahl

Derweil verpasste der ehemalige Vize-Weltmeister Polen wie die deutsche Mannschaft die direkte Teilnahme an einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2012 in London. Die Mannschaft von Trainer Bogdan Wenta unterlag im Spiel um Platz sieben in Kristianstad etwas überraschend Ungarn mit 28:31 (14:16). Polen muss sich nun bei der EM 2012 in Serbien wie die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) noch einen Platz für ein Qualifikationsturnier sichern. Der Weltmeister ist direkt für die Sommerspiele im kommenden Jahr qualifiziert, die Mannschaften auf den WM-Rängen zwei bis sieben haben einen Platz bei einem Qualifikationsturnier sicher. Den fünften Platz in Schweden sicherte sich Kroatien nach einem 34:33 (14:15)-Erfolg in Malmö über Island.

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