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HSV Hamburg stapelt vor dem Spitzenspiel gegen Kiel tief

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Hanseatische Bescheidenheit vor dem Spitzenspiel

19.04.2011, 10:59 Uhr | dpa

HSV Hamburg stapelt vor dem Spitzenspiel gegen Kiel tief. Pascal Hens und der HSV stehen kurz vor der Meisterschaft. (Foto: imago)

Pascal Hens und der HSV stehen kurz vor der Meisterschaft. (Foto: imago)

Der Gegner gratuliert bereits zum Titel, doch die Handballer des HSV Hamburg wollen vor dem Spitzenspiel in der Bundesliga gegen den THW Kiel vom vorzeitigen Titelgewinn noch nichts wissen. "Wer rechnen kann, der weiß, dass die Meisterschaft noch nicht entschieden ist. Wir haben noch sechs Spiele und müssen noch ein paar Punkte holen, um am Ende oben zu stehen", warnte Nationalspieler Pascal Hens. Mit 52:4 Punkten führt der HSV die Tabelle allerdings klar vor den Kielern (47:11) an.

Insgeheim schielen die Hamburger allerdings schon in Richtung Meisterschale. "Wenn wir sie holen sollten, ist es mir vollkommen egal, wo gefeiert wird", sagte Hens. Ob der an der Schulter verletzte Nationalteam-Kollege Michael Kraus mitwirken kann, entscheidet sich erst am Spieltag, hieß es aus Reihen der Hanseaten.

Mit Schwalb kam endlich die Konstanz

Deren Titelgewinn wäre verdient. Denn unter der Führung von Erfolgstrainer Martin Schwalb ist die nötige Konstanz eingezogen beim HSV, der über die lange Saison gesehen von allen Teams die wenigsten Schwächen gezeigt hat.

"Die Meisterschaft beweist dir als Mannschaft, dass du konstant über 34 Spieltage gute Leistung gebracht hast und in dieser Saison das beste Team der weltweit wahrscheinlich stärksten Liga warst", sagt Hens. "Das ist schon eine wahnsinnige Auszeichnung."

THW konzentriert sich auf Platz zwei

Für Kiels Trainer Alfred Gislason ist die Situation ohnehin schon klar. "Der HSV ist durch. Für uns geht es darum, Platz 2 zu sichern", zitieren Hamburger Zeitungen den Coach des Rekordmeisters. Nach Minuspunkten liegen die Kieler in der Tabelle gleich auf mit den drittplatzierten Rhein-Neckar Löwen. Selbstkritisch merkte Gislason mit Blick auf die eigene Bilanz an: "Mit elf Minuspunkten hat man es nicht verdient, deutscher Meister zu werden." Und somit wird dann auch die Serie von Meistertiteln nach der Nummer sechs wohl enden.

Dass sich der nur am 1. Spieltag bei Frisch Auf Göppingen (30:32) besiegte Spitzenreiter den ersten Meistertitel noch entreißen lassen könnte, glaubt außerhalb des HSV aber wohl niemand. "Die Hamburger lassen sich das nicht mehr nehmen", erklärte Bundestrainer Heiner Brand.

Eine Frage der Ehre

Der frühere Kieler und heute für Montpellier in Frankreich spielende Weltstar Nikola Karabatic meinte sogar: "Sollte Hamburg dieses Mal wieder nicht Meister werden, können sie wohl aufhören, Handball zu spielen." Er erwartet aber eher, dass sich die Kieler nun lieber auf den Pokal und die Champions League konzentrieren werden.

Brand hingegen glaubt, dass die zuletzt zweimal in eigener Halle unterlegenen Kieler dem HSV beweisen wollen, dass eigentlich sie die Besten sind. "Diesen Stolz haben die Kieler", ist sich Brnad sicher. Denn der THW muss sich bei den eigenen Fans zumindest für die jüngsten Heimschlappen rehabilitieren.

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