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Berlin muss um den Einzug ins Achtelfinale bangen

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Berlin muss um den Einzug ins Achtelfinale bangen

20.02.2012, 18:20 Uhr | dpa

. Berlins Alexander Petersson bleibt in der Madrider Mauer hängen.

Berlins Alexander Petersson bleibt in der Madrider Mauer hängen.

Die Berliner Füchse haben ihr Champions-League-Spiel beim großen Favoriten Atletico Madrid verloren. Der Klub aus der Hauptstadt unterlag beim Spitzenreiter der Gruppe B mit 27:32 (12:13). Das Team verkaufte sich aber teuer und hat weiterhin Chancen, das Achtelfinale zu erreichen.

Ein Sieg kommenden Samstag gegen Schlusslicht Silkeborg ist dafür allerdings die Voraussetzung. Der THW Kiel hielt sich hingegen weiter schadlos und bleibt souveräner Tabellenführer in der Gruppe D. Der deutsche Rekordmeister gewann sein Heimspiel gegen den spanischen Vertreter Ademar Leon klar 38:28 (19:13). Damit reicht den Kielern am kommenden Sonntag im Spitzenspiel bei der AG Kopenhagen ein Unentschieden, um den Gruppensieg perfekt zu machen.

Strafe gegen Laen begünstigt Atleticos Zwischenspurt

Die Partie in Madrid begann auf beiden Seiten recht zerfahren. Atletico versuchte im Palacio Vistalegre vor halbleeren Rängen mit seiner offensiven Deckungs-Variante die Füchse-Angriffe im Keim zu ersticken. Im weiteren Verlauf der ausgeglichenen Begegnung zeichneten sich beide Keeper aus. Petr Stochl hielt die Berliner mit guten Paraden gegen die großen Favoriten im Spiel.

Die Berliner scheiterten ebenso häufig am gut aufgelegten Jose Javier Hombrados im Kasten der Spanier. Kurz vor der Halbzeit zogen die Madrilenen auf 12:9 davon, die Füchse antworteten jedoch und verkürzten den Rückstand zur Pause auf 12:13. Direkt nach dem Seitenwechsel spielten die Berliner konzentriert weiter und führten sogar 17:15. Doch dann kassierte Kapitän Torsten Laen eine Zwei-Minuten-Strafe, die Madrid eiskalt nutzte. Atletico drehte auf, warf sieben Tore hintereinander und wandelte den Rückstand in eine 22:17-Führung um. Die Füchse verkürzten zwar immer wieder, eine Wende konnten sie dem Spiel jedoch nicht mehr geben.

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